Transsumpt der Schöffen zu Gerresheim auf Veranlassung des Priors Hermann von Berk und des Kreuzbruder-Konvents zu Düsseldorf: 1448 Mai 12 Die Ehegatten Ernken Kalde und Beilgyn vannen Rijme cedieren dem Sohn Ernkens und seiner ersten Frau Druytgyn Spex, Goideert, zufolge Erbteilung vor den Schöffen zu Gerresheim das Meyselinx-Gut und das Crachtsgut zu Roilffrade (Kirchspiel Gerresheim, Honschaft Ludenberg), ein Haus und Hofstatt zu Gerresheim genannt zum Damm zwischen Kornmarkt und Stadtgraben gelegen, das nach dem Tod Ernkens und seiner Gattin an Goidert fallen soll, 2 Holz- und Gras-Gewalten in der Gerresheimer Mark, gelegen in den ”nuwen benden“ bei der ”Presentiengewalten“, sowie eine jährliche Erbrente von 2 Malter Hafer aus dem Gerresheimer Kapitelsgut zu Rülfrath, genannt das Lehngut, und eine jährliche Erbrente von 2 Malter Roggen aus dem Eikamp. G. in den jaeren uns heren doe men schreiff Duysent vierhondert acht ind viertzich jaer up den heilgen pynxt dach. G. in dem jare uns heren Duysent vierhundert twee ind seistzich jaer up den neisten sonnendach na sente Gregorius dage des heilgen paes dat is nemelich up den sonnendach reminiscere. Mit Siegeln der Schöffen zu Gerresheim.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
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