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Johann (Hans) von Bimbach, Sohn des verstorbenen Friedrich
(Fritzsche) von Bimbach, und seine Ehefrau Swenhild verkaufen mit
Zustimmung Konrads vo...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1411-1420
1415 Oktober 9
Ausfertigung, Pergament, vier mit Pergamentstreifen angehängte Siegel (Siegel Nr. 2, 3 und 4 fehlen)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum anno Domini M° CCCC° XV° uff sente Dyonisien tag
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Johann (Hans) von Bimbach, Sohn des verstorbenen Friedrich (Fritzsche) von Bimbach, und seine Ehefrau Swenhild verkaufen mit Zustimmung Konrads von Habel und Konrads von Lütterz (vom Luthards), ihren Schwagern, und deren Ehefrauen Elisabeth (Lyse) und Margarete (Grete) und seiner [Johanns] Schwester Agnes dem Johann [von Merlau], Abt von Fulda, ihren Anteil an den Besitzungen in Bimbach, insbesondere die Kemenate, die [Friedrich] in der Burg besessen hatte. Des Weiteren verkaufen sie: Ihr Drittel des Turms samt allen dazu gehörenden Rechten; einen Hof vor der Burg, den jetzt Bilse bewohnt, mit allem Zubehör, und die vier Wiesen am Fluss Lüder, die Gele von Blankenwald (Blangwalt) im Pfandbesitz hat; zwei Wiesen und zwei Äcker, die Ludwig (Lotze) Wisse als Pfandbesitz hatte und die die Seelgeräter (selgeretern) in Blankenau weiterverkauft haben; zwei Äcker zwischen Großenlüder [?] und Bimbach in Weitenrode [wüst] (uff dem Wytenrode), ehemals bebaut von (Gassenhawer); einen Acker im Feld bei Großenlüder [?], bebaut von Schenckenrugk [?]; ein Drittel der Mühlenhofstätte in Oberbimbach an der Lüder; ein Drittel des Finkenbergs und des dazugehörigen Waldes; insbesondere auch den Teil, den Johann von seinem Vetter Konrad (Cord) von Bimbach gekauft hat: Ein Burggut in Haselstein mit der dazugehörenden Wüstung (Ingelnheim) und die im Buchenland (Buchen) gelegenen Güter in Geisa, in Spahl, in Bremen [bei Geisa] (Breme), ihren Teil der beiden Mühlen an der Haun in (Rhina) und in (Eleke) [?], das die von Trümbach jetzt als Pfandbesitz haben. Die Kaufsumme beträgt 150 Gulden. Die Zahlungstermine sind gemäß der vom Abt ausgestellten Urkunde Martini [November 11] und Kathedra Petri [Februar 22]. Die Verkäufer nehmen vom Verkauf das Gut in Bimbach, das jetzt die Schwester des Johann von Blankenau besitzt, eine Wiese unter dem Kuchberg [?], die Johann an Konrad von Lütterz verkauft hat, und einen Garten beim Pfarrgut (bie der pharre wydeme) aus. Siegelankündigung Johanns von Bimbach, Konrads von Habel und Konrads von Lütterz. Johann von Bimbach, Sohn des verstorbenen Giso [von Bimbach], besiegelt die Urkunde für Agnes von Bimbach. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers 1)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Johann von Bimbach, [Konrad von Habel], [Konrad von Lütterz]
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Johann von Bimbach]
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Inseriert in Urkunde Nr. 971; StaM, Kopiare Fulda: K 432, f. 364 [unvollständig]; StaM, Kopiare Fulda: K 434, f. 173v-174v
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.