Quittung des Herzogs Wilhelm V. von Jülich-Kleve-Berg, in der er bezeugt, dass Fürstbischof Franz von Waldeck, das Domkapitel Münster sowie die Ritterschaft und Landschaft des Stifts Münster eine Abschlagszahlung in Höhe von 4.832 Goldgulden aus einer älteren Schuldverschreibung, lautend auf eine Hauptsumme in Höhe von 9.832 Goldgulden, die man aufgenommen hatte, bezahlt habe, so dass eine Restschuld in Höhe von 5.000 Goldgulden bestehe. Siegelankündigung des Ausstellers
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Quittung des Herzogs Wilhelm V. von Jülich-Kleve-Berg, in der er bezeugt, dass Fürstbischof Franz von Waldeck, das Domkapitel Münster sowie die Ritterschaft und Landschaft des Stifts Münster eine Abschlagszahlung in Höhe von 4.832 Goldgulden aus einer älteren Schuldverschreibung, lautend auf eine Hauptsumme in Höhe von 9.832 Goldgulden, die man aufgenommen hatte, bezahlt habe, so dass eine Restschuld in Höhe von 5.000 Goldgulden bestehe. Siegelankündigung des Ausstellers
B 063, 12
B 063 Fürstbistum Münster, Landesschulden
Fürstbistum Münster, Landesschulden
1540 Juli 7
Pergament
Überlieferungsart: Original
Urkunde
Siegelführer: Wilhelm V. von Jülich-Kleve-Berg
Wilhelm V. von Jülich-Kleve-Berg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:31 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) (Tektonik)
- 1.2.1. Fürstbistum Münster (Tektonik)
- 1.2.1.1. Verwaltung, Justiz, Landstände (Tektonik)
- Fürstbistum Münster, Landesschulden / Urkunden (Bestand)