Landgraf Ludwig von Hessen, Graf von Katzenelnbogen, Diez, Ziegenhain und Nidda, befreit auf Fürbitte seiner Frau Hedwig, geb. Herzogin von Württemberg, für Katharina von Langenbach, genannt Sassenroth, Äbtissin, und den Konvent des Klosters Gnadenthal sowie auf Bitte des Klosters selber, solange die Äbtissin am Leben ist und im Kloster bleibt, da sie und der Konvent sich zu seiner wahren christlichen Religion vom Papsttum abgewendet haben und reformieren haben lassen, das Kloster von aller Reichs- und Türkenschatzung und Kontribution, mit der seine Lande und Leute etwa belegt werden, für deren Hof Igstadt, jedoch vorbehaltlich der Schatzung von den Pächten und Zinsen, die andern aus dem Hof fallen. - Unterschrift und unten aufgedrücktes Sekretsiegel des Ausstellers.
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Landgraf Ludwig von Hessen, Graf von Katzenelnbogen, Diez, Ziegenhain und Nidda, befreit auf Fürbitte seiner Frau Hedwig, geb. Herzogin von Württemberg, für Katharina von Langenbach, genannt Sassenroth, Äbtissin, und den Konvent des Klosters Gnadenthal sowie auf Bitte des Klosters selber, solange die Äbtissin am Leben ist und im Kloster bleibt, da sie und der Konvent sich zu seiner wahren christlichen Religion vom Papsttum abgewendet haben und reformieren haben lassen, das Kloster von aller Reichs- und Türkenschatzung und Kontribution, mit der seine Lande und Leute etwa belegt werden, für deren Hof Igstadt, jedoch vorbehaltlich der Schatzung von den Pächten und Zinsen, die andern aus dem Hof fallen. - Unterschrift und unten aufgedrücktes Sekretsiegel des Ausstellers.
28, U 194 a
28 Kloster Gnadenthal, Zisterzienserinnen
Kloster Gnadenthal, Zisterzienserinnen >> Urkunden >> 1551-1600
Marburg, 1582 Januar 19
Ausfertigung, Papier mit Unterschrift und einem Siegel auf Papieroblate. - Kopie, Papier (17. Jh.) W 28, III b 26
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: G. zu Marpurg, am 19. Januar 1582
Struck, Zisterzienserinnenkloster Gnadenthal, Nr. 1167
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:07 MESZ