Hans Hunt, Bürger zu Meschede, und seine Frau Greyte schenken den geistlichen Schwestern der Klause auf dem Keppelsberge über Meschede des Gotteshauses St. Michael sowie ihrer Tochter Gerthrud eine Rente von einem halben Malter Roggen, einem halben Malter Gerste, drei Malter Hafer und zwei Hühner. Diese Rente hat ihnen Henneke Rump von Ostwig (Oestwech), seine Frau Beleken und ihr Sohn Johan verschrieben. Sie ist zu entrichten aus dem "Wydenhove" zu Oedingen (Odingen). Der Hauptbrief über die Rente datiert vom 24. Feb. 1466. Da der Wydenhof Lehngut der von Rump ist, leistet der Schenker auf die Rente vor Walraven Rump Verzicht. Der Lehnherr belehnt darauf namens der Schwestern Hanse Henselyn von Meschede mit der Rente. Siegelankündigung des Lehnsherrn zusammen mit Everd Hund, Gesangmeister zu Meschede und Pastor zu Er zu Eslohe (Esleue). Zeugen: Herr Johan, Vizekurat zu Eslohe, und Gerd Rupe, Richter des Kölner Erzbischofs zu Eslohe. Datum 1468 Aug. 7 (des sunnendages na Vincula Petri)

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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