Hans Walther von Hu{e}rnheim zu Kirchen und Nider-Aheltingen verschreibt seiner Ehefrau Martha Geslin anläßlich seines Abgangs ins Feld unter Aufhebung seiner früheren Verschreibung für Heimsteuer, Heiratgut, Widerlegung und Morgengabe (3500 fl.) für den Fall seines Ablebens den lebenslängliche Nutzung von Schloss und Vogtei Lyren, ferner den dritten Teil seiner fahrenden Habe, außer Waffen, Geschütz und Kleidern) und bis 100 fl. an Barschaft, im Falle ihrer Wiederverheiratung kann sie mit 3500 fl aus Schloß und Vogtei aus gekauft werden, 1500 fl. und ebenfalls auf die 500 fl. Morgengabe sollen nach ihrem Ableben ans die eheherrliche Familie zurückfallen. - Mitsiegler: Heinrich Burkhart von Bappenheim, Reichserbmarschall, Jacob Steinheuser von Neidenfels zu Rechenperg, Ellwangische Hofmeister, Bastian von Fleckenstein, Vogt zu Thannenburg, Karl von Welden zu Welden, Cristof von Knöringen zu Kno{e}ringen, Schwäger und Vetter des Ausstellers.

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Staatsarchiv Nürnberg