(5) Appellationis Auseinandersetzung um Beeinträchtigung des Besitzes
Vollständigen Titel anzeigen
(1) 0047
Wismar A 23 (W A 1 n. 23)
Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803
Prozeßakten des Tribunals 1653-1803 >> 13. 1. Kläger M
21.09.1748-06.11.1748
Kläger: (2) Friedrich Martens, "Müller zum Rothen Tor" (Kl. in 1. Instanz)
Beklagter: (3) Dammherren der Stadt Wismar (Bekl. in 1. Instanz)
Anwälte, Prokuratoren: "(4) Kl.: Dr. Theodor Johann Quistorp (A), Dr. Joachim Christoph Ungnade (P) "
Fallbeschreibung: Bekl. haben die Staubretter für das Mühlwasser an der Mühle des Kl.s heruntergeschlagen, Kl. beschwert sich darüber beim Rat, soll von diesem aber wegen seines "üblen comportements" bestraft werden und appelliert deshalb an das Tribunal. Außer zwei Bitten um Fristverlängerung zum Einreichen der Appellation vom 21.09. und 04.11. und zustimmenden Antworten des Tribunals vom 25.09. und 06.11.1748 sind keine Aktivitäten belegt.
Instanzenzug: (6) 1. Ratsgericht 17482. Tribunal 1748
Prozessbeilagen: (7) Ratsgerichtsurteil vom 17.06.1748; von Notar Josias Matras aufgenommene Appellation vom 26.06.1748
Beklagter: (3) Dammherren der Stadt Wismar (Bekl. in 1. Instanz)
Anwälte, Prokuratoren: "(4) Kl.: Dr. Theodor Johann Quistorp (A), Dr. Joachim Christoph Ungnade (P) "
Fallbeschreibung: Bekl. haben die Staubretter für das Mühlwasser an der Mühle des Kl.s heruntergeschlagen, Kl. beschwert sich darüber beim Rat, soll von diesem aber wegen seines "üblen comportements" bestraft werden und appelliert deshalb an das Tribunal. Außer zwei Bitten um Fristverlängerung zum Einreichen der Appellation vom 21.09. und 04.11. und zustimmenden Antworten des Tribunals vom 25.09. und 06.11.1748 sind keine Aktivitäten belegt.
Instanzenzug: (6) 1. Ratsgericht 17482. Tribunal 1748
Prozessbeilagen: (7) Ratsgerichtsurteil vom 17.06.1748; von Notar Josias Matras aufgenommene Appellation vom 26.06.1748
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:27 MEZ