Verfügungen des Rates (Dekret)
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62101 - 3
62101 Ratsdekrete
Ratsdekrete
1750
Enthält u. a.: Übersicht über Gelder aus der Kollekte verschiedener Kirchen.- Übersicht zur Service-Einnahme neuer Bürger.- Antrag des Doktor Trallus zur Übernahme von nicht mehr benötigtem Baumaterial.- Anzeige zur Reparatur des Lauenturmes und der Türmerwohnung durch Baumeister Johann Gerber.- Anzeige zur Reparatur der Pulvermühle.- Antrag des Johann Georg Ehrlich auf Verbot des Waschens von Leinen vor seinem Haus an der alten Wasserkunst.- Antrag mehrerer Handwerker auf Instandsetzung der Weißgerberwalke.- Nutzung der Tongrube bei Baschütz an der Görlitzer Straße.- Unterstützungsgesuch des Johann Jacob Jentsch.- Nachzahlungen Geschoßsteuer.- Informationen des Baumeisters Johann Gerber zur neuen Mühle.- Straßenbau betreffend die Straßen nach Görlitz und nach Kamenz.- Gesuch des Andreas Brude zur Einfuhr von Bier.- Reparaturarbeiten am Rathausturm.- Reparaturarbeiten an der Strumpfwalke vor dem Äußeren Lauentor.- Brennen von Branntwein durch die verw. Posthalterin Lange, verh. Faver.- Schäden durch Hochwasser.- Übergabe der Unterlagen des Oberkämmerers Rachlitz.- Anzeige der Kämmerer Petschke und Meißner zu fehlenden Einnahmen beim Verkauf von Holz.
Stadtrat Bautzen
Umfang in Blatt: ca. 40 Bl.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.06.2025, 07:46 MESZ