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Kurfürst Philipp von der Pfalz bestätigt - unter Einrückung und wörtliche Insertion der Originalurkunde von König Maximilian I. vom 16. Juni 1494 ...
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Urkunden der ehemaligen Provinz Starkenburg >> 21 Orte, Buchstabe W >> 21.14 Wimpfen
1494 Juni 26, Heidelberg
Wimpfen, Stadt
Ausfertigung (deutsch), Pergament (3,2-23,5 (Loch 2,1 cm tief ohne Schriftverlust) x 36,1 cm), Sigel verloren
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Heidelberg vff dorstag nach sant Johannstag Baptiste anno domini millesimo quadringentesimo nonagesimo quarto
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Kurfürst Philipp von der Pfalz bestätigt - unter Einrückung und wörtliche Insertion der Originalurkunde von König Maximilian I. vom 16. Juni 1494 - die durch König Maximilian I. an Doktor Bernhard Frowis für seine Verdienste erfolgte Verschreibung der jährlichen Stadtsteuer von den Bürgermeistern und Räten der Städte Heilbronn (Heilpron/ Heylpronn) und Wimpfen (Wympffen) in Höhe von 1400 rheinischen Gulden, die sie dem Reich schulden und gebietet diesen, die Zahlung an Bernhard Frowis gegen Quittung so lange vorzunehmen, bis die Schuld bezahlt ist.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (1) Vidimus von pfaltzgraf philipßen die stattsteur betreffend 1494 (2) Von 1400 florin so die städte heilbronn vnd wimpffen jährlich zahlen sollen
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: (1) Heidelberg (Baden-Württemberg) (2) Heilbronn (Heilpron, Heylpronn) (Baden-Württemberg) (3) Wimpfen (Wympffen) (Lkr. Heilbronn, Baden-Württemberg) (4) Worms (Rheinland-Pfalz) Personen: (1) Philipp der Aufrichtige, Kurfürst von der Pfalz, Pfalzgraf bei Rhein, Herzog in Bayern, Erztruchsess (2) Maximilian I., römisch-deutscher König (3) Frowis, Bernhard, Doktor Institutionen/Körperschaften: (1) Bürgermeister und Räte von Heilbronn und Wimpfen
Stadtsteuer
#Kurpfalzurkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.