Gültverschreibung
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A 2 a (Kaufbriefe u.a.) Nr. A 2 a (Kaufbriefe u.a.) Nr. 1361
A 2 a (Kaufbriefe u.a.) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 1-6)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 1-6) >> Bd. 3 Kaufbriefe, Zinsbriefe u.ä. 1547-1805
1589 Juni 24, Johannis Baptistae, Dienstag
Regest: Hieronimus Moautz, Bürger zu Reutlingen, bekennt für sich und seine Erben, die er festiglich hiezu verbinden tut, daß er mit Consens des Rats an Matheus Betz und Balthasar Aechelin beide des Kleinern Rats und Zehentvögte zu Reutlingen, verkauft hat 5 Gulden jährl. Zins, auf Johannis Baptistae fällig, aus seinen 1 1/2 Mannsmahd Baumgartens auf dem Haag zwischen Georg Bechts, Bürgermeisters, selig und M. Veit Herrmans, Predigers, selig Witfrauen gelegen, vorne an des Spitals Acker und hinten Jacob Vischers Baumgarten stoßend; steht hievor Thomä jung Humel allhie um 100 Gulden Hauptguts, jährlich auf Georgii mit 5 Gulden zu verzinsen, und gibt sonst den vacierenden Pfronden auf Georgii 15 Schilling, dann dem Kloster Marchtal auf Martini 3 Schilling. Dieser Zinskauf ist geschehen um 100 Gulden Hauptguts genehmer Landes-, sonderlich der Stadt Reutlingen Währung. Wenn er oder seine Erben ein- oder mehrmals an Reichung des Zinses säumig erscheinen, so haben die Zehentvögte gut Fug und Macht, das Unterpfand nach der Stadt Reutlingen Recht und Gewohnheit darum anzugreifen solang und soviel, bis ihnen vollkommene Ausrichtung widerfahren ist. Ihm und seinen Erben ist gütlich zugelassen worden, jederzeit die 5 Gulden Zins mit 100 Gulden Hauptguts abzulösen, was 1/4 Jahr zuvor anzukündigen ist.
Dorsal-/Marginalvermerke: Außenseite: Jacob Renzen W.
Dorsal-/Marginalvermerke: Außenseite: Jacob Renzen W.
Beschreibstoff: Pg.
Archivale
Siegel (Erhaltung): angehängtes Siegel fehlt
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Siegler: Lorenz Zysar, Stadtschreiber allhie
Genetisches Stadium: Or.
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Siegler: Lorenz Zysar, Stadtschreiber allhie
Genetisches Stadium: Or.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ