Statuten (und Privilegien) von Wesel
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AA 0640, K III 18
Ms. A 81a
AA 0640 Handschriften (AA 0640)
Handschriften (AA 0640) >> 10. K. Städtische Statuten, Privilegien, Bürgerbücher
[1464-1556]
Enthaeltvermerke: Bl. 1) Absolutio imperialis pro opido Wesaliensi de banno imperiali 1464 Juli 27; Bl. 2) Herz. Johann v. Kleve, Aussöhnung mit der Stadt 1514 Nov. 16; Herzog Johann v. Kleve wegen der Appellationen, 1520 Juni 25; Herzog Johann v. Kleve. Aussöhnung mit der Stadt (unvollständig); Bl. 9) Speculum consulum [nur die Schlußseite; der vollständige Text war in der 1945 vernichteten Greifswalder Handschrift (Jos. Deutsch, Die Handschrift ..., S. 240)]; Bl. 9b-18) ”Die Spiegel des raids": Sint dat dat heyl der stadt in den rechten is gelegen ; Bl. 20-97) Die Privilegien 1258-1493 (vgl. Handschrift K III 5; die Liste bei Deutsch, Die Handschrift ..., S. 241 ff.); Bl. 91 b-93b) Die Oirspronck ind stam van Cleue: "Die aller yrste greue van Cleue was gehieten Helyas ...". Deutsche Übersetzung der sog. Wisseler Grafenreihe; diese bei J. S. Seibertz, Quellen zur westphälischen Geschichte 3, 1869, S. 330 ff). Bl. 98-237) Dit helt men to Dortmunde (Frensdorff, Dortmunder Statuten ..., S. 283 ff.); Bl. 137-142a) "Van Eysschingen: Gemerct dat punt onses privilegioms ..."; Bl. 142 b) Excerpta ex privilegio oppidi Buderich : Quicumque oppitanus in eorum oppido obierit ...; Bl. 143 a) Juramentum iudicis; Bl. 143 b) Van verervungh deß geraidtz (extractum ex plebiscito) (15)56 Febr. 27. - Umfang: 143 Bll. (22 x 14,5 cm); Bl. 20-42 ältere Zählung nach Seiten 1 - CCXC; zwischen Bl. 8 u. 9, Bl. 97 u. 98 fehlen Blätter (siehe oben); von dem Nachsatzblatt nur ein Rest erhalten. Hand des 15. Jhs. (nach 1493). Rote Initialen beim ”Spiegel des raids". Einband Pergamentblatt. Aufschrift von Hand des 19. Jhs. ”Statuten van Wesel"; erworben 1881 aus dem Nachlaß Nettesheim. - Vorbesitzer: Johan de Bruggen 1547; Prof. Dr. (L. J. Fr.) Janssen, Leiden (gest. 1869; NNBW 2, 4, 1918, 811f.).
Diverse Registraturbildner
Sachakte
Vorbesitzer: Brüggen. Johann de (1547); Janssen, L.J.F., Prof. zu Leiden (+1869); Nettesheim, Friedrich aus Geldern (+1881)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:47 MESZ
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