Wirich von Daun, Herr zu Falkenstein und zum Oberstein, reversiert gegenüber Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz, der ihm auf Lebtag die Stadt Rockenhausen und das Dorf Imsweiler mit Zubehör überantwortet hat. Dagegen verpflichtet und verbündet Wirich sich gegenüber Friedrich, dessen Sohn Philipp und ihren Erben dahin, dass er ihnen treu und hold sein will, Rat leisten, Verschwiegenheit bewahren und nach bestem Vermögen dienen wird, wobei er die Teilnahme an Kriegen unter Vorbehalt stellt (doch so mir das nit gelegen sin wurde in kriegsleuffen des nit pflichtig sin). Von seinen Verpflichtungen nimmt er den St. Mauritius-Orden (sant Mauricius orden) und alle seine Herren, denen er mit Mannschaft, Gelübden, Eiden oder Lehen verbunden ist, aus, will diesen gegen den Pfalzgrafen aber keine Unterstützung leisten.