A: Bischof Christoph von Augsburg. S 1: A. S 2: Pfalzgraf Heinrich von der Pfalz, Administrator des Bistums Worms. S 3: Domkapitel E. Bischof Christoph von Augspurg (Augsburg, krfrSt.) entscheidet die Auseinandersetzung zwischen Pfalzgraf Heinrich von der Pfalz, Administrator des Bistums Worms (krfrSt., Rheinland-Pfalz), Propst des Fürststiftes Elwanngen (Stadt Ellwangen (Jagst), LK Ostalbkreis, Bad.-Württ.), einerseits und Domdekan und Domkapitel E. andererseits um die Einsetzung des Pfalzgrafen zum eichstätt. Koadjutor und der Nachfolge als Fb. E. nach dem künftigen Tod des Fb. Gabriel E. durch einen Schiedsspruch, nach dem das Domkapitel dem Pfalzgrafen 4500 fl rh als Gesamtsumme oder in jährlichen Raten von jeweils 800 fl rh [bis zur Abzahlung der 4500 fl rh] zahlen wird, falls es ihn nicht zum Fb. wählen sollte. [Nachdem das Domkapitel E. am 14. Dez. 1535 Christoph Marschalk zu Pappenheim - und nicht Pfalzgraf Heinrich - zum neuen Fb. gewählt hatte,] löste es laut Vermerk auf der Plica die eingegangene Verpflichtung am 22. Dez. 1535 in Thonawwerd (Stadt Donauwörth, LK Donau-Ries) durch die eichstätt. Domherrn Caspar von Hurnheim und Sigmund Marschalck [zu Pappenheim] dadurch ein, dass die beiden dem Ammann von Elwang die vereinbarten 4500 fl rh und das von der Urkunde abgeschnittene Siegel des Pfalzgrafen aushändigten.

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Staatsarchiv Nürnberg
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