Friedrich August, Kurfürst von Sachsen und König in Polen, belehnt den Oberpostmeister Johann Jakob Kees (Keeß) und dessen Erben mit Dorf, Gut und Vorwerk Lößnig sowie acht Acker Wald und Wiesen bei Lößnig und sechs oder sieben Acker Wald bei Raschwitz mit allen Gerichten, Gerechtigkeiten, Fronen, Diensten, Zinsen, Freiheiten und Nutzungen, des Weiteren mit dem Patronat über Kirche und Schule in Lößnig, wie es seinem Vater als Mitbelehnten von Johann Heinrich Blasebalg zustand. Er bestätigt die Verwandlung in ein Erb- und Allodialgut entsprechend einem Reskript von 1690 sowie die Schriftsässigkeit entsprechend einem Reskript von 1702. Zeugen: Geheimer Rat und Kanzler Otto Heinrich Freiherr von Friesen zu Rötha, Wolff Siegfried von Kötteritz, Gottfried Heinrich Boezo, Dr. jur. Johann Ägidius Alemann zu Schmiedeberg, Ernst Friedrich von Döring zu Börln u. a.

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Sächsisches Staatsarchiv
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