Jülich-bergische Landstände gegen Karl Theodor von Pfalz-Sulzbach
Vollständigen Titel anzeigen
AA 0048, 46
III Nr. 24
AA 0048 Berg, Landstände, Akten (AA 0048)
Berg, Landstände, Akten (AA 0048) >> 1. Akten >> 1.2. Prozesse
(1649-) 1758-1779
Enthaeltvermerke: Enthält: Korrespondenz der Landstände bzw. ihres Anwalts betr. einen vor dem Reichshofrat geführten Prozess wegen Privilegienverletzungen (einseitige Steuerausschreibung, u.a. zum Unterhalt von Werkgebäuden, ”Attentat“ und Bedrückungen), dabei: Berichte an den Kaiser [Joseph II.]; Vollmacht für Bürgermeister Johann Wilhelm Schelscheid als Deputierten der Stadt Ratingen, 1770; Schreiben der [Deputierten] Freiherren von Schirp, [Geheimrat und jülichscher Syndikus] von Collenbach, von Velbrück, von Weichs und von Gymnich sowie des Hofrats Schüller zu Köln an den Hofrat und bergischen Syndikus von Lemmen, 1767-1768, 1770-1771, 1777; Bericht des Wiener Agenten von Lyncker, 1771; Erklärung der Hauptstädte, sich nicht an dem ”Clagwerk“ gegen den Landesherrn zu beteiligen, 1771 (Abschriften); Deputationsprotokolle, 1767-1771; landesherrliche Befehle an den bergischen Pfennigsmeister Hofrat Heyster betr. Geheimhaltung der Landesrechnungen, 1768, Bezahlung von Gesandtschaften und Agenten, 1764 (Abschriften); Reskripten Karl Theodors in der Beschwerdesache gegen den Richter zu Barmen und Beyenburg, früheren Schultheißen des Amtes Steinbach, von Brück, 1775-1776 (Abschriften); von Johann Georg Reitzer unterschriebene Conclusa des Reichshofrates, 1770-1771, 1776; Rechnungsauszüge: den ”Rheinbattungen“ gewidmete und ausgezahlte Gelder 1745-1769, Steuerbewilligungen (mit Angabe der Verwendungszwecke): Herzogtum Jülich 1745-1767, Herzogtum Berg 1747-1766; pfalzgräflicher Revers wegen einseitiger Steuerausschreibung, 1765 (Abschrift); Streit wegen nicht verkündeter Münzabwertung (”Devalvation“; mit gedruckter Münzfußkonvention, 3. April 1765), 1765-1766; bergische Kriegskontributionen (mit Aufstellungen nach Ämtern, Städten und Freiheiten, ”Generaldecharge“ und ”Protectorium“ Herzog Ferdinands zu Braunschweig und Lüneburg wegen rückständiger Gelder), 1762-1767; pfalzgräfliches Reskript betr. Steuereintreibung, 1769 (Druck); Militärausgaben (Aufstellungen nach Einzelregimentern), 1764, 1767, 1769/70; Deputationskosten 1739-1769; Bestellung des von Middelburg als landständischen Agenten (Vertreter: von Lyncker), 1767 (Abschrift) - Vorakten (zumeist Abschriften), u.a.: Hauptrezess, 1672; Schreiben Kaiser Franz I. und Maria Theresias an Pfalzgraf Karl Theodor wegen Hilfeleistungen gegen Preußen, 1757; vom Notar Henricus Nothöven à Virsen gefertigtes Appellationsinstrument der bergischen Landstände, 1679 (Ausfertigung); Huldigungsrevers, 1742; pfalzgräfliche Reskripten, 1743-1744; Vergleich der Landstände mit Pfalzgraf Wolfgang Wilhelm, 1649, desgl. mit Pfalzgraf Philipp Wilhelm, 1668 (Auszüge); pfalzgräfliche Resolutionen betr. Kriegslasten, 1722 (Auszug), Herstellung der Landeskasse in Köln, 1718; ”Banco“-Konditionen, 1713 (Auszug)
Diverse Registraturbildner
ca. 10 cm (mehrere 100 Seiten)
Sachakte
Lose, einzelne Lagen teilweise geheftet; Aufschrift: ”Lit. X“
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.05.2026, 09:21 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.1. Landesarchive (Tektonik)
- 1.1.2. Jülich-Berg (Tektonik)
- 1.1.2.12. Landstände (Tektonik)
- Berg, Landstände, Akten AA 0048 (Bestand)
- 1. Akten (Gliederung)
- 1.2. Prozesse (Gliederung)