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Familie Gärtner, Calw, Familienarchiv (Bestand)
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Eberhard Karls Universität Tübingen, UB - Universitätsarchiv
Bestand
UAT 322/
Universitätsarchiv Tübingen (Archivtektonik) >> N Nachlässe und kleinere Erwerbungen >> Nf Nachlässe G >> Familie Gärtner, Calw (17.-19. Jh.)
1660-1864
Bestandsbeschreibung: Übernommen: 1982-1988 aus Privatbesitz.
Bestandsgeschichte: Die Unterlagen im Umfang von ca. 3,00 Regalmetern wurden in den Jahren 1982 bis 1988 dem Universitätsarchiv übereignet.
Bearbeiterbericht:
Ein provisorisches Bestandsrepertorium wurde bereits im Jahr 1982 von Manfred Schmid angefertigt. Dies Daten wurden im November 2003 für die EDV-Bearbeitung erfasst. Im Juni 2023 erfolgte die Verzeichnung der unsignierten Teile (UAT 322/58-193).
Biografische Kurzübersicht:
1. Achatius (I.) Gärtner (1662-1728), Apotheker in Calw.
2. Joseph (I.) Gärtner (1707-1731), Sohn von 1, Arzt in Calw.
3. Achatius (III.) Gärtner (1724-1770), Enkel von 1, Apotheker in Calw.
4. Joseph (II.) Gärtner (1732-1791), Sohn von 2, Botaniker, 1768-1770 Professur für Botanik in St. Petersburg, danach Privatgelehrter in Calw.
5. Carl Friedrich Gärtner (1772-1850), Sohn von 4, Botaniker, 1799-1824 Arzt, danach Privatgelehrter in Calw.
6. Emma Gärtner (1818-1875), Tochter von 5.
Ergänzende Überlieferung: Weiteres Nachlassmaterial befindet sich im Botanischen Institut der Universität.
Inhalt:
Familiendokumente:
Familie Gärtner (UAT 322/1-6: 6 Nrn, 1731-1850).
Familie Wagner (UAT 322/7-8: 2 Nrn, 1660-1826).
1. Achatius (I.) Gärtner (1662-1728), Apotheker in Calw (UAT 322/9: 1 Nr., 1723).
2. Joseph (I.) Gärtner (1707-1731), Sohn von 1, Arzt in Calw: Stammbuch (UAT 322/12: 1 Nr., 1725-1730).
3. Achatius (III.) Gärtner (1724-1770), Enkel von 1, Apotheker in Calw: Dissertation und Fakultätsprogramm (UAT 322/10-11: 2 Nrn, 1757).
4. Joseph (II.) Gärtner (1732-1791), Sohn von 2, Botaniker, 1768-1770 Professur für Botanik in St. Petersburg, danach Privatgelehrter in Calw:
Studienzeit (UAT 322/13-14: 2 Nrn, 1753, 1763).
Wissenschaftliche Materialien (UAT 322/15-21, 29, 56: 9 Nrn, 1762-1790).
5. Carl Friedrich Gärtner (1772-1850), Sohn von 4, Botaniker, 1799-1824 Arzt, danach Privatgelehrter in Calw:
Schülerarbeiten (UAT 322/22-24: 3 Nrn, um 1790).
Vorlesungsnachschriften (UAT 322/25-28: 4 Nrn, 1792-1794).
Wissenschaftliche Arbeiten und Aufzeichnungen (UAT 322/30-39,191-193: 15 Nrn, um 1790 - um 1840).
Druckschriften (UAT 322/40, 43, 55, 184-190: 10 Nrn, 1802-1849).
Familienangelegenheiten (322/58: 1 Nr, 1809).
Persönliches (322/59-62: 4 Nrn, 1760-1813).
Wissenschaftliche Korrespondenz, auch von Joseph (II.) Gärtner (322/63-177: 115 Nrn, 1760-1879).
Geschäftskorrespondenz (UAT 322/39,178-181:5 Nrn, 1795-1851).
Reisen (UAT 322/182: 1 Nr, 1795-1803).
Druckschriften (UAT 322/40, 43-53, 55, 57: 9b 275 Nrn)
6. Emma Gärtner (1818-1875), Tochter von 5: (UAT 322/41-42: 2 Nrn, 1859, 1864).
7. Carpologia (UAT 322(44-53, 183: 11 Nrn, o.D., 1805).
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.