Klaus Elsässer, Bürger zu Ravensburg, verkauft der Pfründe des Altars auf der hinteren Kanzel in der Pfarrkirche Unserer lieben Frau zu Ravensburg, den Klaus Motz gestiftet hat, einen zu Martini in Ravensburg zahlbaren, ablösbaren Nachzins von 1 lb d Ravensburger Währung. Er versetzt dafür als "rechts fürpfand" seinem Weiher genannt im großen Moos, der bereits mit einem Zins von 4 ß d belastet ist, und seinem Weiher genannt der abbrochen Weiher, aus dem ebenfalls schon 8 ß d gehen. Für den Zins hat ihm Berchtold Buol, Meister der sieben freien Künste, namens der Altarpfründe 22 lb d bezahlt. Zahlt der Aussteller nicht rechtzeitig, kann der Altarist die Pfänder auf der Gant in Ravensburg verkaufen oder, nach seiner Wahl, auf das sonstige Vermögen zugreifen.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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