Ausschluss nichtarischer Musiker aus der Reichsmusikkammer bzw. Ablehnung von Aufnahmeanträgen, "Dulong" - "Rosenstock"
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A Rep. 243-01 Nr. 224
A Rep. 243-01 Nr. BDC 2327000106
A Rep. 243-01 Reichsmusikkammer, Landesleitung Berlin
A Rep. 243-01 Reichsmusikkammer, Landesleitung Berlin >> 2. Mitgliedschaft in der Reichsmusikkammer >> 2.2. Ausschluss von 'Nichtariern'
1935 - 1938
Enthält: Franz Henri von Dulong.- Elly Dumstrey.- Paul Grün.- Lina Kirschner.- Emil Kornsand.- Robert Robitschek.- Annie Roesler.- Max Roloff.- Elfriede Ronis/Rouis.- Carlo Rosamonte.- Walter Rosen.- Reh-Helene Rosenberg.- Dr. Herbert Rosenberg.- Günter Rosenberg.- Liselotte Rosenberg.- Bruno W. Rosenberger.- Herbert Rosenstock.
Archivale
Microfilm/-fiche: MF-Nr. A5608
Dulong, Franz Henri von
Dumstrey, Elly
Grün, Paul
Kirschner, Lina
Kornsand, Emil
Robitschek, Robert
Roesler, Annie
Roloff, Max
Ronis/Rouis, Elfriede
Rosamonte, Carlo
Rosen, Walter
Rosenberg, Günter
Rosenberg, Helene
Rosenberg, Herbert Dr.
Rosenberg, Liselotte
Rosenberger, Bruno W.
Rosenstock, Herbert
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
12.02.2026, 09:46 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Berlin (Archivtektonik)
- A Bestände vor 1945 (Tektonik)
- A 7 Kammern und Körperschaften, Organisationen und Vereine (Tektonik)
- A 7.1 Kammern und Körperschaften des öffentlichen Rechts (Tektonik)
- A Rep. 243-01 Reichsmusikkammer, Landesleitung Berlin (Bestand)
- 2. Mitgliedschaft in der Reichsmusikkammer (Gliederung)
- 2.2. Ausschluss von 'Nichtariern' (Gliederung)