Konrad, Adolf (Bestand)
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Konrad Adolf: 01
Archiv für Christlich-Soziale Politik (Archivtektonik) >> A. Personen der Zeitgeschichte >> Nachlässe
Beschreibung: Ausweise, Urkunden, persönliche Dokumente; Zeitungsausschnitte, Flugblätter; Autobiographie und Manuskript 50 Jahre soziale Bewegung. Christen setzen sich ein 1905-1955; Vorträge 1946-1953; Kopien der Nürnberger Volkszeitung (BVP) 1919-1920; einzelne Nummern verschiedener Gewerkschaftszeitungen; Druckschriften über Wohnungsbaugenossenschaften
Findmittel: Repertorium
Lebensdaten: 01.03.1880 - 29.08.1968
Biogramm: Schlosser, Christlicher Gewerkschafter, Oberregierungsrat, MdL
1896 Abschluss der Schlosserlehre; ab 1901 ehrenamtliche Tätigkeit beim Katholischen Gesellenverein, bei den Christlichen Gewerkschaften und beim Bayerischen Eisenbahner-Verband, 1907 Bezirksleiter des Christlichen Metallarbeiter-Verbandes Bayern; 1914-1916 Teilnahme am Ersten Weltkrieg; 1918 Mitbegründer der Bayerischen Volkspartei und deren Abgeordneter im Bayerischen Landtag 1919-1933; 1925 1. Vorsitzender der Christlichen Gewerkschaft Bayern; 1933 aus allen Ämtern entfernt und bis 1945 mehrfach verhaftet; 1933-1945 Vertriebsleiter beim Sebaldus- Verlag; 1945 Mitbegründer der CSU und der allgemeinen deutschen Gewerkschaften, 1946 Mitglied des Bayerischen Beratenden Landesausschusses; 1946 Abteilungsleiter im Landesarbeitsamt Nürnberg, bis 1949 Oberregierungsrat im Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und soziale Fürsorge; bis 1964 tätig bei Einrichtungen für Sozialen Wohnungsbau (Genossenschaften) und beim Sebaldus-Verlag
Findmittel: Repertorium
Lebensdaten: 01.03.1880 - 29.08.1968
Biogramm: Schlosser, Christlicher Gewerkschafter, Oberregierungsrat, MdL
1896 Abschluss der Schlosserlehre; ab 1901 ehrenamtliche Tätigkeit beim Katholischen Gesellenverein, bei den Christlichen Gewerkschaften und beim Bayerischen Eisenbahner-Verband, 1907 Bezirksleiter des Christlichen Metallarbeiter-Verbandes Bayern; 1914-1916 Teilnahme am Ersten Weltkrieg; 1918 Mitbegründer der Bayerischen Volkspartei und deren Abgeordneter im Bayerischen Landtag 1919-1933; 1925 1. Vorsitzender der Christlichen Gewerkschaft Bayern; 1933 aus allen Ämtern entfernt und bis 1945 mehrfach verhaftet; 1933-1945 Vertriebsleiter beim Sebaldus- Verlag; 1945 Mitbegründer der CSU und der allgemeinen deutschen Gewerkschaften, 1946 Mitglied des Bayerischen Beratenden Landesausschusses; 1946 Abteilungsleiter im Landesarbeitsamt Nürnberg, bis 1949 Oberregierungsrat im Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und soziale Fürsorge; bis 1964 tätig bei Einrichtungen für Sozialen Wohnungsbau (Genossenschaften) und beim Sebaldus-Verlag
0,25 lfd. m
Bestand
Literatur: 50 Jahre soziale Bewegung. Christen setzen sich ein 1905-1955. Erinnerungen und Notizen des Gewerkschafters Adolf Konrad (Manuskript); Adolf Konrad. Vom Arbeiterführer zum Sozialpolitiker 1880-1968, aufgezeichnet von seinem Sohn Jakob Konrad (Manuskript 2004); Biographie in: Geschichte des Bayerischen Parlaments 1819-2003
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 08:35 MESZ