Heinrich Meine, Johann Floreking und Albert von Le
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Stadt Minden A III Urkunden der städtischen Hospitäler, 82
Stadt Minden A III Urkunden der städtischen Hospitäler Urkunden der städtischen Hospitäler
Urkunden der städtischen Hospitäler
1425 Okt. 9 {[Minden]} {"in hilgen dage Sunte Dyonisj"}
Regest: Heinrich Meine, Johann Floreking und Albert von Leteln als Verwahrer des Gasthauses in Minden ("Hinrik Meyne Johan Fflorekink vnd Albert van Letelen vorwares des Gasthuses bynnen Minden") bekunden, von Wompe, der Magd des alten Johann Rehme ("van Wompen des olden Johans Remen maged") sieben Mark Pfennige erhalten zu haben. Dieses Geld haben sie Johann Floreking, ihrem Mitverwahrer des Gasthauses ("Johanne Florekink vnserm medevorwarer") gegeben, wofür er ihnen einen Garten vor dem Kuhtor bei der Wolfskuhle nahe dem Garten der Brüder Johann und Albert von Leteln ("enen garden belegen buten dem kodor by den wulffe culen dar Johan vnd Albert brodere van Letelen garden nogest hebt") verpfändet hat. Aus diesem Garten geben die Gasthausverwahrer der Wompe auf deren Lebenszeit jährlich zu Michaelis eine halbe Mark Zins. Nach deren Tod sollen die Hauptsumme und der Zins auf ewig an das Gasthaus fallen. Siegelankündigung der Gasthausverwahrer.
Urkunden
Siegelbeschreibung: 1, Wachs, schwarz, D: 2,1 cm, anh.; Perg.pressel; Sg. leicht besch., rest. 20. Jh.
Siegelbeschreibung: 2, Wachs, schwarz, D: 2,5 cm, anh.; Perg.pressel; Sg. leicht besch., rest. 20. Jh.
Siegelbeschreibung: 3: Albert von Leteln, Wachs, schwarz, D: 2,6 cm, anh.; Perg.pressel; Sg. leicht besch., rest. 20. Jh.
Siegelbeschreibung: 2, Wachs, schwarz, D: 2,5 cm, anh.; Perg.pressel; Sg. leicht besch., rest. 20. Jh.
Siegelbeschreibung: 3: Albert von Leteln, Wachs, schwarz, D: 2,6 cm, anh.; Perg.pressel; Sg. leicht besch., rest. 20. Jh.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:24 MEZ
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