NSD-Dozentenbund (1935-1945)
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Tektonik
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Tektonikbeschreibung: Gegründet 1935. Parteigliederung, der die NSDAP-Mitglieder unter den Dozenten und Assistenten angehörten. Die Leitung des Dozentenbundes und der Dozentenschaft (Angehörige: Sämtliche Lehrkräfte und Assistenten) lag in einer Hand: 1938-1939 Walter Schwenk, seit 1939 Robert Wetzel. Stellv. Leiter: Bis 1939/40 Usadel, seit 1939/40 Theilacker.
Amt für Wissenschaft und Leiter der Dozentenakademie: 1938-1939 Hoffmann.
Amt für Presse: Bis 1939 Wetzel, 1939-1940 Weber, 1940 Vogt.
Fachberater des Amts Wissenschaft (seit 1942): Angaben fehlen.
Amt für Nachwuchsförderung: 1938-1939 Engelhardt, 1939 Schwenk, 1939 Gauger.
Organisation (seit 1939): 1939 Krause.
Kasse: 1939 Filzer.
Vertrauensmänner in den Fakultäten: Naturwissenschaftliche und Medizinische Fakultät: 1938-1939 Uhsadel, 1939 Stickl, bis 1939 Riek.
Rechts- und wirtschaftswissenschaftliche Fakultät: Bis 1939 Schönfeld, 1939 Haber / Schönfeld.
Philosophische Fakultät: 1938-1940 Bebermeyer, 1940 Weber.
Katholisch-theologische Fakultät: 1938-1939 Geiselmann, 1939/40 kein Vertrauensmann genannt.
Evangelisch-theologische Fakultät: 1938-1939 Fezer, 1939/40 kein Vertrauensmann genannt.
Auslandsamt der Dozentenschaft (seit 1939): 1939-1940 Hennig, 1940-1942 Wißmann.
Kein Provenienzbestand im Universitätsarchiv.
Sonstige Überlieferung im Universitätsarchiv (Auswahl):
UAT 308 Nervenklinik, Verwaltungs- und Personalakten, Handakten Robert Wetzel: Dozentenakademie (UAT 308/37-39: 3 Nrn, 1937-1940).
Amt für Wissenschaft und Leiter der Dozentenakademie: 1938-1939 Hoffmann.
Amt für Presse: Bis 1939 Wetzel, 1939-1940 Weber, 1940 Vogt.
Fachberater des Amts Wissenschaft (seit 1942): Angaben fehlen.
Amt für Nachwuchsförderung: 1938-1939 Engelhardt, 1939 Schwenk, 1939 Gauger.
Organisation (seit 1939): 1939 Krause.
Kasse: 1939 Filzer.
Vertrauensmänner in den Fakultäten: Naturwissenschaftliche und Medizinische Fakultät: 1938-1939 Uhsadel, 1939 Stickl, bis 1939 Riek.
Rechts- und wirtschaftswissenschaftliche Fakultät: Bis 1939 Schönfeld, 1939 Haber / Schönfeld.
Philosophische Fakultät: 1938-1940 Bebermeyer, 1940 Weber.
Katholisch-theologische Fakultät: 1938-1939 Geiselmann, 1939/40 kein Vertrauensmann genannt.
Evangelisch-theologische Fakultät: 1938-1939 Fezer, 1939/40 kein Vertrauensmann genannt.
Auslandsamt der Dozentenschaft (seit 1939): 1939-1940 Hennig, 1940-1942 Wißmann.
Kein Provenienzbestand im Universitätsarchiv.
Sonstige Überlieferung im Universitätsarchiv (Auswahl):
UAT 308 Nervenklinik, Verwaltungs- und Personalakten, Handakten Robert Wetzel: Dozentenakademie (UAT 308/37-39: 3 Nrn, 1937-1940).
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:03 MEZ