Reinhard (Reynhardt), Abt des kaiserlichen, freien Stifts Corvey (Corveie), belehnt Platen von Helversen, Hauptmann der Herrschaft "Homborch" und "Eversteyn", und zugleich die Söhne dessen - Platens - verstorbenen Bruders mit Vikarie und "synte Vitess" Altar in der Kirche zu Schoningen und dem zum gleichen Altar gehörigen Meierhof, den früher Cordt Droven in Schoningen unter sich hatte und den von diesem an Henricke Hentzen gekommen ist, dergestalt dass die von Helversen als weltliche Patrone die genannte Vikarie verlehnen und dazu einen frommen Priester präsentieren und durch einen Notar instituieren können, wie ihr verstorbener Vater diese Vikarie von den Äbten von Corvey zu Lehen hatte. Er belehnt ferner Platen und dessen Hausfrau zu Behuf ihrer genannten Vettern und deren Schwestern samt ihren Erben zu einem rechten Erbpachtlehen mit dem Land bei der "Lembrugge", wie diese Güter von Ruskeplaten an den Vater des genannten Platen und dann an ihn selbst gefallen sind, nämlich: - 24 Morgen unter der Leine (Leyne), - mit der Wiese und Weide oberhalb der "Brugge", - mit dem Land "Holwiden", mit dem Grasland, "Bywand" und dem Gras unter dem "Brunsteyne", - mit der Mühle zu "Krogensenn", dem Mühlengraben, drei Kotthöfen, auf denen jetzt Grete und Hentze, Heyneke Vogtts zwei Söhne, sitzen, - zwei Kotthöfen mit allem Zubehör, - und der Fischerei oberhalb der Brücke zu Grene. Dafür geben die von Helverssen dem Abt jährlich auf Michaelis (Sep. 29) 25 Schillinge höxterscher Währung an Pacht. Am mondage na Michaelis Michaelis archangeli.