AUSSTELLER: Der Karlsruher und Mannheimer Bezirksverein deutscher Ingenieure.
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Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 Baden, Sammlung 1995 D Nr. 632
316 O. H. 42 (Aufkleber).
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 Baden, Sammlung 1995 D Baden, Sammlung 1995: Dedikationen
Baden, Sammlung 1995: Dedikationen >> 2. Großherzog Friedrich I. und Großherzogin Luise >> 2.9. Andere oder unbekannte Anlässe
ANLASS: Jubiläum Großherzog Friedrichs I. vermutlich in den 1890er Jahren.
ADRESSE: Karton, 1 Bl. unter Glas, gerahmt, Hs. farbig verziert, 53,5 x 33 x 4 cm (Bildausschnitt: 38,5 x 28 cm). Unter einer blaßblau/goldenen Krone im Strahlenkranz die Ansicht einer Industrie-, Hafen- und Burgenlandschaft: im Hintergrund links eine Höhenkuppe mit Burganlage (stilisierte Silhouette), dazwischen die von Rauch überlagerte Rheinebene (bei Mannheim); rechts ein Höhenzug, der das Rheintal und den diagonal in der Bildmitte liegenden Strom nach hinten begrenzt. Im Mittelgrund säumen Lagerschuppen und Speicherhäuser den von Lastkähnen und einem kreuzenden Raddampfer belebten Strom. Im Mittelgrund links der Karlsruher Lauterberg mit einem Schwarzwaldhaus. Nach vorn gestaffelt ein von rauchenden Fabrikschloten umgebener viertürmiger Kuppelbau mit mehrstöckigem Seitenflügel, vermutlich ein Bahnhofsgebäude, davor ein Hebekran am Quai bei der Beladung anliegender Flusskähne, links eine Dampflock. Im Vordergrund ein Denkmalsockel mit zwei Pilastern, auf dessen Schautafel der Aussteller und Adressat in kalligraphischer Schrift ähnlich Unger-Fraktur. Auf den Pilastern in neo-barocken Kartuschen Embleme der Technik und des Ingenieurwesens, darunter links eine Rißzeichnung für einen Flußbagger und ein Buch; auf dem Sockel links ein mit Schleifen, Kranz und Girlanden geschmückter Eisenbahnsignalmast, darauf das Karlsruher Stadtwappen, rechts eine mit Schleifen verzierte Gaslaterne mit dem Mannheimer Stadtwappen. Auf der Sockelbrüstung in einem Lorbeerkranz eine goldene Chiffre F (Aquarell).
KÜNSTLER: -
TEXT: Glückwünsche des Vereins der Ingenieure an seinen Schützer der schaffenden Kraft, Friedrich I. - ohne Nennung des Anlasses, mit 11 eigenhändigen Unterschriften.
MAPPE: Rahmen: weiß-braunes Leder auf Holz, Metallbeschläge, 53,5 x 33 x 4 cm. Blindprägung mit rapportierenden Muschel-, Kleeblatt- und Punkt-Motiven mit inliegender 3 cm breiter Schmuckbordüre aus Flecht-/Rankenwerk; an den Ecken schwere Silberbeschläge: Auf eine breite umfassende Winkelschiene mit einer Schenkellänge von 8 cm folgt ein inwärts gewellter Rahmen mit umlaufendem kleinteiligem Bandmuster. Das Winkeldreieck ist von zwei durchbrochenen rundgerankten Blattmotiven mit zwischengestellter Eichel im Hochprofil geprägt aufgefüllt; im inneren Rahmenwinkel ein Dekorationsknopf: in halbrunder Linksdrehung vier Blütenblätter um einen Pollenstand (Durchmesser 2 cm, 1,5 cm hoch). Auf der Rahmenrückseite Reste eines Ständers.
WERKSTATT: -
BEMERKUNG: Durch Stilvergleich Zusprechung zu einem Jubiläum von Großherzog Friedrich I. in den 1890er Jahren.
Bemerkung zur Vorsignatur: Umschrift "Der Oberhofmeister I [hrer] K[öniglichen] H.[oheit] der Großherzogin von Baden" auf einer blaugrundigen gezähnten papierenen Aufklebemarke, in dessen Zentrum ein überkröntes Allianzwappen - links: Baden, rechts: Preußen - eingeprägt ist, wohl aus den Privatgemächern der Großherzogin.
ADRESSE: Karton, 1 Bl. unter Glas, gerahmt, Hs. farbig verziert, 53,5 x 33 x 4 cm (Bildausschnitt: 38,5 x 28 cm). Unter einer blaßblau/goldenen Krone im Strahlenkranz die Ansicht einer Industrie-, Hafen- und Burgenlandschaft: im Hintergrund links eine Höhenkuppe mit Burganlage (stilisierte Silhouette), dazwischen die von Rauch überlagerte Rheinebene (bei Mannheim); rechts ein Höhenzug, der das Rheintal und den diagonal in der Bildmitte liegenden Strom nach hinten begrenzt. Im Mittelgrund säumen Lagerschuppen und Speicherhäuser den von Lastkähnen und einem kreuzenden Raddampfer belebten Strom. Im Mittelgrund links der Karlsruher Lauterberg mit einem Schwarzwaldhaus. Nach vorn gestaffelt ein von rauchenden Fabrikschloten umgebener viertürmiger Kuppelbau mit mehrstöckigem Seitenflügel, vermutlich ein Bahnhofsgebäude, davor ein Hebekran am Quai bei der Beladung anliegender Flusskähne, links eine Dampflock. Im Vordergrund ein Denkmalsockel mit zwei Pilastern, auf dessen Schautafel der Aussteller und Adressat in kalligraphischer Schrift ähnlich Unger-Fraktur. Auf den Pilastern in neo-barocken Kartuschen Embleme der Technik und des Ingenieurwesens, darunter links eine Rißzeichnung für einen Flußbagger und ein Buch; auf dem Sockel links ein mit Schleifen, Kranz und Girlanden geschmückter Eisenbahnsignalmast, darauf das Karlsruher Stadtwappen, rechts eine mit Schleifen verzierte Gaslaterne mit dem Mannheimer Stadtwappen. Auf der Sockelbrüstung in einem Lorbeerkranz eine goldene Chiffre F (Aquarell).
KÜNSTLER: -
TEXT: Glückwünsche des Vereins der Ingenieure an seinen Schützer der schaffenden Kraft, Friedrich I. - ohne Nennung des Anlasses, mit 11 eigenhändigen Unterschriften.
MAPPE: Rahmen: weiß-braunes Leder auf Holz, Metallbeschläge, 53,5 x 33 x 4 cm. Blindprägung mit rapportierenden Muschel-, Kleeblatt- und Punkt-Motiven mit inliegender 3 cm breiter Schmuckbordüre aus Flecht-/Rankenwerk; an den Ecken schwere Silberbeschläge: Auf eine breite umfassende Winkelschiene mit einer Schenkellänge von 8 cm folgt ein inwärts gewellter Rahmen mit umlaufendem kleinteiligem Bandmuster. Das Winkeldreieck ist von zwei durchbrochenen rundgerankten Blattmotiven mit zwischengestellter Eichel im Hochprofil geprägt aufgefüllt; im inneren Rahmenwinkel ein Dekorationsknopf: in halbrunder Linksdrehung vier Blütenblätter um einen Pollenstand (Durchmesser 2 cm, 1,5 cm hoch). Auf der Rahmenrückseite Reste eines Ständers.
WERKSTATT: -
BEMERKUNG: Durch Stilvergleich Zusprechung zu einem Jubiläum von Großherzog Friedrich I. in den 1890er Jahren.
Bemerkung zur Vorsignatur: Umschrift "Der Oberhofmeister I [hrer] K[öniglichen] H.[oheit] der Großherzogin von Baden" auf einer blaugrundigen gezähnten papierenen Aufklebemarke, in dessen Zentrum ein überkröntes Allianzwappen - links: Baden, rechts: Preußen - eingeprägt ist, wohl aus den Privatgemächern der Großherzogin.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:19 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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- Dynastie und Regierung (Tektonik)
- Großherzogliches Haus (Tektonik)
- Dedikationen (Tektonik)
- Baden, Sammlung 1995: Dedikationen (Bestand)
- 2. Großherzog Friedrich I. und Großherzogin Luise (Gliederung)
- 2.9. Andere oder unbekannte Anlässe (Gliederung)