Führer und Verführer - Jos Fritz aus Untergrombach bei Bruchsal
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 3/005 D023206/101
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 3/005 Hörfunksendungen des SWR aus dem Jahre 2002
Hörfunksendungen des SWR aus dem Jahre 2002 >> Februar 2002
20. Februar 2002
Jos Fritz, Bauer und Aufrührer, aus Untergrombach bei Bruchsal hat Anfang des 16. Jahrhunderts im Vorfeld des großen Bauernkriegs drei Bauernaufstände angeführt, die alle drei gescheitert sind. Trozdem blieb dieser Mann eine charismatische Figur, wohl bis in den Bauernkrieg hinein und wurde bis heute geradezu zur Legende.
Studio-Diskussion mit Thomas Ader, Stadtarchivar von Bruchsal, mit Professor Peter Blickle, Ordinarius für Neuere Geschichte am Historischen Institut der Universität Bern und mit Gottfried Seebaß, Professor für Historische Theologie an der Theologischen Fakultät der Universität Heidelberg.
Studio-Diskussion mit Thomas Ader, Stadtarchivar von Bruchsal, mit Professor Peter Blickle, Ordinarius für Neuere Geschichte am Historischen Institut der Universität Bern und mit Gottfried Seebaß, Professor für Historische Theologie an der Theologischen Fakultät der Universität Heidelberg.
0:43:50; 0'43
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Forum
Untergrombach : Bruchsal KA
Bauernkrieg 1524-1525
Landwirtschaft: Bauer
Revolution
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:25 MEZ
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