Staatliches Forstamt Weil im Schönbuch (mit Vorprovenienzen Waldenbuch und Plattenhardt) (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, FL 605/74
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Untere Verwaltungsbehörden seit um 1945 >> Geschäftsbereich Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Umwelt >> Staatliche Forstämter 'neuer Ordnung' (ab 1902)
1818-1987 (Va ab 1800)
Überlieferungsgeschichte
Das Staatliche Forstamt "neuer Ordnung" Weil im Schönbuch ging 1902 aus dem Revieramt Weil im Schönbuch hervor und wurde Ende des Jahres 2004 im Zuge des Übergangs der Forstverwaltung auf die Landratsämter aufgelöst. Infolge der Vergrößerung der Amtsbezirke übernahm das Forstamt Teile der aufgelösten Bezirke Plattenhardt (1962), Waldenbuch (1975), Böblingen und Sindelfingen (nach 1975). Die archivwürdigen Unterlagen des Forstamts wurden von Dr. Barbara Hoen (Zug. 2000/13) übernommen, eine Nachlieferung (Zug. 2006/95) von Dr. Elke Koch.
Inhalt und Bewertung
Die Unterlagen wurden aufgrund der Ablieferungslisten des abliefernden Forstamts von Dr. Kai Naumann verzeichnet. Die Betreffbezeichnungen der Ablieferungsliste wurden, soweit möglich, beibehalten. Die Laufzeit wurde überprüft, sofern Zweifel an der Richtigkeit der behördlichen Angaben bestanden.
Enthalten sind auch Akten der Revierämter "alter Ordnung" des 19. Jahrhunderts, die als Zweigstellen der damals übergeordneten Forstämter die Vorläufer der Forstämter ab 1902 sind. Wenn anhand der Ablieferungslisten die Revierämter als Vorprovenienzen pauschal erkennbar waren, wurden diese in den Vorsignaturen vermerkt. Die Unterlagen einiger anderer Revierämter sind vor dem Jahr 2000 der Beständeserie F 104a-F 117 zugeordnet worden. Für Themen des 19. Jahrhunderts empfiehlt sich also eine Recherche in den Beständeserien F 104a-F117 und FL 605/1-FL 605/86.
Das Staatliche Forstamt "neuer Ordnung" Weil im Schönbuch ging 1902 aus dem Revieramt Weil im Schönbuch hervor und wurde Ende des Jahres 2004 im Zuge des Übergangs der Forstverwaltung auf die Landratsämter aufgelöst. Infolge der Vergrößerung der Amtsbezirke übernahm das Forstamt Teile der aufgelösten Bezirke Plattenhardt (1962), Waldenbuch (1975), Böblingen und Sindelfingen (nach 1975). Die archivwürdigen Unterlagen des Forstamts wurden von Dr. Barbara Hoen (Zug. 2000/13) übernommen, eine Nachlieferung (Zug. 2006/95) von Dr. Elke Koch.
Inhalt und Bewertung
Die Unterlagen wurden aufgrund der Ablieferungslisten des abliefernden Forstamts von Dr. Kai Naumann verzeichnet. Die Betreffbezeichnungen der Ablieferungsliste wurden, soweit möglich, beibehalten. Die Laufzeit wurde überprüft, sofern Zweifel an der Richtigkeit der behördlichen Angaben bestanden.
Enthalten sind auch Akten der Revierämter "alter Ordnung" des 19. Jahrhunderts, die als Zweigstellen der damals übergeordneten Forstämter die Vorläufer der Forstämter ab 1902 sind. Wenn anhand der Ablieferungslisten die Revierämter als Vorprovenienzen pauschal erkennbar waren, wurden diese in den Vorsignaturen vermerkt. Die Unterlagen einiger anderer Revierämter sind vor dem Jahr 2000 der Beständeserie F 104a-F 117 zugeordnet worden. Für Themen des 19. Jahrhunderts empfiehlt sich also eine Recherche in den Beständeserien F 104a-F117 und FL 605/1-FL 605/86.
185 Büschel (7,5 lfd. m)
Bestand
Alfred Dehlinger: Württembergs Staatswesen in seiner geschichtlichen Entwicklung bis heute, Band I-2, Stuttgart 1951-1953 (insbes. §§ 351ff.).
Die Forstwirtschaft in Baden-Württemberg (= Schriftenreihe der Landesforstverwaltung B-W, Band 9), Stuttgart 1960, 3. Auflage 1976.
Dreißig Jahre Landesforstverwaltung Baden-Württemberg (= Schriftenreihe der Landesforstverwaltung B-W, Band 63), Stuttgart 1985.
Ferdinand Graner: Die Forstverwaltung Württembergs, Stuttgart 1910.
Claus Lischke, Über die Forstdirektion in Stuttgart nebst ihren Zugehörigkeiten. Bd. II: Forstamtsgruppe Stuttgarter Raum. Hg. von der Forstdirektion Stuttgart, Stuttgart 2000.
Wilfried Ott: Die Entwicklung der Forstorganisation in Württemberg seit 1803 (= Schriftenreihe der Landesforstverwaltung B-W, Band 54), (Diss.) Freiburg 1979.
Helmut Rau/Helmut Brandl: Zwei Jahrhunderte Forstgeschichte Baden-Württemberg: von der Königlich-Württembergischen Forstdirektion zur Forstdirektion Stuttgart, Freiburg 2000.
Die Forstwirtschaft in Baden-Württemberg (= Schriftenreihe der Landesforstverwaltung B-W, Band 9), Stuttgart 1960, 3. Auflage 1976.
Dreißig Jahre Landesforstverwaltung Baden-Württemberg (= Schriftenreihe der Landesforstverwaltung B-W, Band 63), Stuttgart 1985.
Ferdinand Graner: Die Forstverwaltung Württembergs, Stuttgart 1910.
Claus Lischke, Über die Forstdirektion in Stuttgart nebst ihren Zugehörigkeiten. Bd. II: Forstamtsgruppe Stuttgarter Raum. Hg. von der Forstdirektion Stuttgart, Stuttgart 2000.
Wilfried Ott: Die Entwicklung der Forstorganisation in Württemberg seit 1803 (= Schriftenreihe der Landesforstverwaltung B-W, Band 54), (Diss.) Freiburg 1979.
Helmut Rau/Helmut Brandl: Zwei Jahrhunderte Forstgeschichte Baden-Württemberg: von der Königlich-Württembergischen Forstdirektion zur Forstdirektion Stuttgart, Freiburg 2000.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:40 MEZ
Hierarchie
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