Scholastica Reischel und das Püttrichkloster München, Michael Reitter, Bierbrauer und Bürger zu München, Anton Thumperger, Pfefferkuchenbäcker und Bürger zu München, und Elisabeth Jager, die Ehefrau des Ratmitglieds und Gastwirts zu Landsberg Hans Jager, und Hans Heiss, Bierbrauer und Bürger zu München, als Pate von Scholasticas ehelichen Kindern, verkaufen als des verstorbenen Stephan Reitters, Bierbrauer und Bürger zu München, hinterlassene Erben das jährliche Ewiggeld von 15 Gulden aus früher des Hans Steckinger, jetzt des Bierbrauers Paul Pirchers Behausung und Hofstatt an der Sendlingerstraße [vgl. die Urkunde vom 12. September 1629] an Pater Andreas als Korrektor des Paulanerordens zu Neudeck für 300 Gulden. S1: Ewiggeld-Siegel der Stadt München. S2: Siegel des Püttrichklosters München
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Scholastica Reischel und das Püttrichkloster München, Michael Reitter, Bierbrauer und Bürger zu München, Anton Thumperger, Pfefferkuchenbäcker und Bürger zu München, und Elisabeth Jager, die Ehefrau des Ratmitglieds und Gastwirts zu Landsberg Hans Jager, und Hans Heiss, Bierbrauer und Bürger zu München, als Pate von Scholasticas ehelichen Kindern, verkaufen als des verstorbenen Stephan Reitters, Bierbrauer und Bürger zu München, hinterlassene Erben das jährliche Ewiggeld von 15 Gulden aus früher des Hans Steckinger, jetzt des Bierbrauers Paul Pirchers Behausung und Hofstatt an der Sendlingerstraße [vgl. die Urkunde vom 12. September 1629] an Pater Andreas als Korrektor des Paulanerordens zu Neudeck für 300 Gulden. S1: Ewiggeld-Siegel der Stadt München. S2: Siegel des Püttrichklosters München
Paulanerkloster Au Urkunden, BayHStA, Paulanerkloster Au Urkunden 63
Paulanerkloster München Urkunden 1648 November 13
Paulanerkloster Au Urkunden
Paulanerkloster Au Urkunden >> Urkunden
1648 November 13
Paulanerkloster Au Urkunden
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: 2 Siegel an Pressel, davon eines besch.
Überlieferung: Ausfertigung
Sprache: dt.
Originaldatierung: Geschehen den dreizehenden monatstag novembris im sechzehenhunderts acht und vierzigisten jahr.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1648
Monat: November
Tag: 13
Äußere Beschreibung: 23x16,8 cm
Content Preservation: 1
Kontrolle Rueckgabe: 0
Überlieferung: Ausfertigung
Sprache: dt.
Originaldatierung: Geschehen den dreizehenden monatstag novembris im sechzehenhunderts acht und vierzigisten jahr.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1648
Monat: November
Tag: 13
Äußere Beschreibung: 23x16,8 cm
Content Preservation: 1
Kontrolle Rueckgabe: 0
Reischel: Scholastica, Franziskanerin im Püttrichkloster
Reitter: Michael, Bierbrauer und Bürger zu München
Thumperger: Anton, Pfefferkuchenbäcker und Bürger zu München
Jager: Elisabeth, Ehefrau des Ratmitglieds und Gastwirts zu Landsberg Hans Jager
Heiss: Hans, Bierbrauer und Bürger zu München
Reitter: Stephan, Bierbrauer und Bürger zu München
Steckinger: Hans, Bierbrauer und Bürger zu München
Pircher: Paul, Bierbrauer zu München
?: Andreas, Pater, Korrektor des Paulanerordens
Jager: Hans, Mitglied des Rats und Gastwirt zu Landsberg
München (krfr.St.), Stadtteil Altstadt: Hackenviertel \ Haus an der Sendlinger Straße
München (krfr. St.), Stadtteil Altstadt: Graggenauer Viertel
München (krfr. St.), Graggenauer Viertel: Püttrichkloster (Franziskanerinnen)
München (krfr.St.), Stadtteil Au-Haidhausen: Paulanerkloster Neudeck / Korrektor
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:30 MESZ