Akten über das Haus Winklerstr. 27 [S 73]
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E 4/334 Nr. 4
E 4/334 Hausarchiv Winklerstr. 27
Hausarchiv Winklerstr. 27
1537 - 1700
Enthält:1) Auflistung der Akten2) 20. Aug. 1537:Hans Freyenmut, Windenmacher, Peter Sachs und Johann Kulsner, Bürger zu Nürnberg als Außrichter weilend der Frau Magdalena Hannsen Richters Witwe sel. getanen Geschäfts und ebenso Ludwig von Eyb, Ursula Rupprecht Liesmannin und Margaretha Rappoltin von Nürnberg, als derselben Magdalena Richterin Erben verkaufen an Mathes Jorian, Bürger zu Nürnberg und Dorothea seine Ehewirtin einen Eigenzins ruhend auf dem den Gebrüdern Florentinus und Sebald Örtel gehörenden Haus in St. Sebalds Pfarr der Waag gegenüber [Konzept zur Verkaufsurkunde].3) 01. Feb. 1558:Vollmacht des Florentinus Örtel an seine Brüder Sigmund und Hieronimus Örtel in Betreff seiner Güter und Besitzungen, gegeben zu Paris.4) 06. Dez. 1558:Vollmacht des Hieronimus Örtel des jüngeren, an seinen Bruder Sigmund Örtel in Betreff seiner Güter und Besitzungen, gegeben zu Goßlar.5) 15. Feb. 1559:Vollmacht des Florentinus Örtel zu Paris an Hans Jäger, Bürger zu Nürnberg, in Betreff der ihm durch Erbschaft zugefallenen Hälfte des väterlichen Hauses der Wag gegenüber.6) 15. Juni 1588:Übereinkunft Sigmund Gammersfelders und der Frauen Maria seiner Ehewirtin mit seiner Stieftochter Maria Beck unter Beistand ihres geliebten Vertrauten Martin Pfinzing und ihrer beider Vormünder, über die fernere Benutzung des von der Maria Beckin ererbten Hauses.7) - 10) 22. Jan. 1616:Bartholme Lorenz Schwab der Ältere, Bürger allhier zu Nürnberg, verkauft sein der Waag gegenüber zwischen Sigmund Gammersfelders sel. Erben und Frauen Anna Rubertin Häusern gelegenes Wohnhaus an Erasmus Schwab, Mitglied des größeren Rates. Kaufbrief in vier verschieden Konzepten.11) 1626:Die Örtel betreffend, so das Gammersfelderische Handelshaus bauen lassen, von Elias Ölhafen dem Älteren empfangen.12) u. 13) 1689:Sigmund Gammersfelders Memorial und Berechnung über eine in das der Waag gegenüber gelegene haus zu führende Wasserleitung. 2 Bl.14) 16. Aug. 1700:Joachim Sigmund Gammersfelders untertäniges Ansuchen bei dr Herren Älteren Hochadel. Herrlichkeiten um Vergünstigung eines Backofens
Umfang/Beschreibung: 14 Stück
Archivale
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: E 4/334 - Winklerstr. 27
Beck, Maria
Eyb, Ludwig von
Freymuth, Hans
Gammersfelder, Joachim Sigmund
Gammersfelder, Maria
Gammersfelder, Sigmund
Jäger, Hans
Jorian, Dorothea
Jorian, Mathes
Külsner, Johann
Lißmann, Rupprecht
Lißmann, Ursula
Oelhafen, Elias
Örtel, Florentinus
Örtel, Florentinus
Örtel, Hieronimus d.J.
Örtel, Sebald
Örtel, Sigmund
Pfinzing, Martin
Rappolt, Margaretha
Richter, Hans (N-sel)
Richter, Magdalena (N-sel)
Rubert, Anna
Sachs, Peter
Schwab, Barthel Lorenz
Schwab, Erasmus
Goslar
Paris
S 73
Waage, gegenüber der
Winklerstr. 27
Windenmacher
Erben
Eigenzins
Konzept
Vollmacht
Güter
Besitzungen
Erbschaft
Anteil
Haus
Übereinkunft
Stieftochter
Vormünder
Benutzung
Verkauf Wohnhaus
Konzept
Berechnung
Wasserleitung
Backofen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:00 MESZ