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Bestallungen für die Brüder Dietrich und Erich Schlichting
zu Richtern und Deichgräfen in Breitenwisch
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Enthält: - Gesuch des Dietrich Schlichting an die Regierung vom 12. September 1691 um Bestallung zum Richter und Deichgräfen in Breitenwisch nach dem Tod seines Vaters Johann Schlichting; Vorladung Schlichtings vor die Regierung vom 21. September 1691 zur Beeidigung; Bestallung der Regierung für Dietrich Schlichting vom 23. September 1691; Mandat der Regierung an den Amtmann Lothar Feindt zu Himmelpforten vom 23. Oktober 1691 um Vorstellung des neuen Richters und Deichgräfen Dietrich Schlichting - Gesuch des Erich Schlichting an die Regierung vom 25. Januar 1692 um Bestallung zum Richter und Deichgräfen in Breitenwisch nach Abtritt seines Bruders; Vorladung Schlichtings vor die Regierung vom März 1692 zur Beeidigung; Bestallung der Regierung für Erich Schlichting vom 27. Mai 1692; Mandat der Regierung an den Amtmann Feindt vom 27. Mai 1692 wegen Vorstellung Erich Schlichtings
Verzeichnung
Schlichting, Dietrich, Richter u. Deichgräfe, Breitenwisch Schlichting, Erich, Richter u. Deichgräfe, Breitenwisch Schlichting, Johann, Richter u. Deichgräfe, Breitenwisch Feindt, Lothar, Amtmann, Himmelpforten
Breitenwisch, Richter u. Deichgräfe
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Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.