Das halbe Dorf Lüderbach [Ortsteil der Gem. Ringgau, Werra-Meißner-Kr.] mit den davon anfallenden 110 Maltern Frucht und anderen Erbzinsen, Dienst...
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Urk. 14, 11412
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. Scheffer, Nr. 11
A I u, Scheffer sub dato
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe S >> Sche >> Scheffer >> 1800-1849
1827 Dezember 11
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Das halbe Dorf Lüderbach [Ortsteil der Gem. Ringgau, Werra-Meißner-Kr.] mit den davon anfallenden 110 Maltern Frucht und anderen Erbzinsen, Diensten, Gerechtigkeiten, Jagden und anderem Zubehör. Nach dem Vertrag von 1540 zwischen Sachsen und Hessen hatte es ehemals dem Haus Brandenfels gehört und war zur Hälfte hessisches Lehen der Treusch von Buttlar. 1622 verkaufte Georg Oswald Treusch von Buttlar mit Zustimmung des Lehnsherrn einen Teil an die Brüder Reinhard Scheffer, Kanzler, und Heinrich Ludwig Scheffer, Obervorsteher, während der andere, oben genannte Teil von demselben Georg Oswald an Johann Wilhelm Capella, Schwiegersohn des Heinrich Ludwig Scheffer, und die Söhne Reinhard Scheffer, Reinhard Johann Christoph, David, Ludwig und Sebastian Reinhard Scheffer verkauft worden war.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Ludwig Konrad Adolf Scheffer
Vermerke (Urkunde): Siegler: Ludwig Konrad Adolf Scheffer
Belehnte/r: Ludwig Konrad Adolf Scheffer, Sohn des verstorbenen Johann Martin Scheffer, und seine Brüder Friedrich Ludwig Reinhard und Ernst Karl Ludwig, sowie Georg Friedrich Ludwig Scheffer, Sohn des verstorbenen Christian Wilhelm Scheffer unter Kuratel des Landgerichtsassessors Ruppersberg zu Kassel, Ludwig Wilhelm, Franz Dietrich und Wilhelm Ernst Karl Friedrich Scheffer, und weitere namentlich genannte Personen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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