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Korrespondenz der bremisch-verdischen Landesregierung mit den
braunschweig-lüneburgischen Herzögen in Celle, Hannover und
Wolfenbüttel und deren Ministern und Bedienten über verschiedene
Materien
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Korrespondenz der bremisch-verdischen Landesregierung mit den
braunschweig-lüneburgischen Herzögen in Celle, Hannover und
Wolfenbüttel und deren Ministern und Bedienten über verschiedene
Materien
Schwedisches Regierungsarchiv >> 1 Auswärtiges >> 1.9 Korrespondenz mit auswärtigen Kurfürsten, Fürsten, Grafen etc. und deren Bedienten >> 1.9.2 Korrespondenzen etc. mit den Braunschweig-Lüneburgischen Häusern (Celle, Wolfenbüttel, Hannover) und deren Bedienten
1650-1675
Enthält: u.a.: Diverse Kreditive und Rekreditive für braunschweig-lüneburgische Beamte wegen Verhandlungen in Stade; verschiedene Rechtshilfeersuchen, u.a. wegen Publikation von Zitationen oder anderen Patenten sowie Ausstellung von Pässen; Schreiben des Herzogs Christian Ludwig von Celle vom 21. Juli 1653 wegen Inhaftierung seiner Lehnleute Georg und Gebhard von Heimbruch; Korrespondenz wegen schwedischer Werbungen in den braunschweig-lüneburgischen Ländern, 1655; Korrespondenz wegen Straf- und Gewalttaten und zahlreicher Übergriffe schwedischer Soldaten sowie rechtlicher Zuständigkeiten, u.a. in der Klagesache der Katharina von Stockheim gegen die Erben des David Braunschweig d. Ä., 1655, und der Kriminalsache gegen Christoph Dietrich von der Kettenburg wegen Tötung des Johann Burchard Schlepegrell, 1656, auch wegen Auslieferung des bevernschen Hofjunkers Friedrich Moritz von Ziese(n) hinsichtlich einer Straftat in Osterholz, 1668; Korrespondenz wegen der dänischen Bedrohung und Aufenthalts dänischer Schnapphane in Braunschweig-Lüneburg, 1657; Korrespondenz wegen des drohenden Übergangs dänischer Truppen über die Elbe und des Durchzugs kaiserlicher Truppen durch die lüneburgischen Länder, 1660; Korrespondenz wegen Beeinträchtigung von Schiffern auf der Weser bei Bremen durch den Visiteur Lüder Puvogel, 1667; Empfehlungsschreiben der Celler Regierung vom 21. September 1668 für Johann Crusius wegen Beförderung zu einer Stelle, mit dessen Bewerbungsschreiben; Korrespondenz in Kreisangelegenheiten, 1675; Korrespondenz wegen zollfreien Transports von Wein und anderer Waren; Korrespondenz wegen säumiger Zahlung der Bibliotheksgelder an die Lüneburger Ritterschule durch die bremischen Schüler Christoph von Hackeborn und Marquart Katte, 1670 auch: Patent des Herzogs Christian Ludwig von Celle vom 12. September 1650 wegen Ausfuhrverbots von Honig, Flachs, Wachs und Wolle (Druck); Mandat der Landesregierung vom 5. Juni 1660 wegen Bestrafung von Straßenräubern zur Sicherung des Postwesens und der Reisenden (Druck)
Verzeichnung
Index-Gruppe: frei: GND:102117977:Christian Ludwig, Herzog von Braunschweig-Lüneburg
Christian Ludwig, Herzog von Braunschweig-Lüneburg Heimbruch, Georg und Gebhard von, Lehnleute, braunschweig-lüneburgische Stockheim, Katharina von, Klagesache Braunschweig, David, d. Ä., Erben, Klagesache Kettenburg, Christoph Dietrich von der, Totschlagsdelikt Schlepegrell, Johann Burchard, Tötung Ziese(n), Friedrich Moritz von, Hofjunker, bevernscher Puvogel, Lüder, Visiteur, Bremen Crusius, Johann, Bewerbungsschreiben Hackeborn, Christoph von, Schüler, Ritterschule, Lüneburg Katte, Marquard, Schüler, Ritterschule, Lüneburg
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.