Kläger: Johann Henrich Clemens Lange, fürstlich plönischer Sekretär, als Bevollmächtigter der Anna Margaretha Catharina Schwarz, verehelichte Severin (Klägerin).- Beklagter: Daniel Stenglin, dänischer Etatsrat in Hamburg (Beklagter) und als Nebenbeklagter die Regierung des Herzogtums Holstein in Glückstadt.- Streitgegenstand: Appellationis; Desertwerden der Appellation vor dem Reichskammergericht in einem Streit um eine Schuldforderung der Kläger in Höhe von 20 000 Mark Banko gegen den Beklagten; Hinweis des Nebenbeklagten, dass bei versäumter schriftlicher Prozessführung eine Appellation an das Reichskammergericht gemäß der schleswig-holsteinischeen Gerichtsordnung nicht möglich sei
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Kläger: Johann Henrich Clemens Lange, fürstlich plönischer Sekretär, als Bevollmächtigter der Anna Margaretha Catharina Schwarz, verehelichte Severin (Klägerin).- Beklagter: Daniel Stenglin, dänischer Etatsrat in Hamburg (Beklagter) und als Nebenbeklagter die Regierung des Herzogtums Holstein in Glückstadt.- Streitgegenstand: Appellationis; Desertwerden der Appellation vor dem Reichskammergericht in einem Streit um eine Schuldforderung der Kläger in Höhe von 20 000 Mark Banko gegen den Beklagten; Hinweis des Nebenbeklagten, dass bei versäumter schriftlicher Prozessführung eine Appellation an das Reichskammergericht gemäß der schleswig-holsteinischeen Gerichtsordnung nicht möglich sei
211-2_S 66
S 4305
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> S
1771-1772
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Lt. Johann Christoph Brand. Beklagter: Dr. Johann Albert Ruland.- Instanzen: 1. (Regierungskanzlei des Herzogtums Holstein in Glückstadt 1769). 2. Reichskammergericht 1771-1772.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11342 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:59 MEZ