Inventarisierung des Stifts St. Zeno im November 1802 und anschließende Aufhebung
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Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen, BayHStA, Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen 7553
KL Fasz. 842 Nr. 4
KL Fasz. 842 Nr. 1 (nur Az. 320 v. 1802 XII 8)
KL Fasz. 842 Nr. 2 (nur Beilagen 2 und 20 zu Az. 8772)
KL Fasz. 843 Nr. 11 (nur Az. 13838 v. 1803 XI 27 u. XII 6)
KL Fasz. 843 Nr. 13 (nur Az. 839 v. 1804 I 18)
KL Fasz. 843 Nr. 14 (nur Beilage 12 zu Az. 8772)
KL Fasz. 844 Nr. 18 (nur Beilage 22 zu Az. 8772 u. Az. 8988 v. 1803 VIII 19/IX 6)
KL Fasz. 845 Nr. 19 (Az. 8772 mit Beilagen A, B, ad A, ad B, 1, 3, 11, 13, 17, 19 und 21)
KL Fasz. 845 Nr. 20 (nur Az. 15275 v. 1804 I 3)
KL Fasz. 845 Nr. 21 (nur Beilage 15 zu Az. 8772)
KL Fasz. 846 Nr. 22 (nur Az. 487 v. 1803 XII 30 mit einem Verz.)
KL Fasz. 847 Nr. 25 (nur Beilagen 4, 5, 6, 8, 9 u. 10 zu Az. 8772)
Zusatzklassifikation: Sankt Zeno (St. Bad Reichenhall, Lkr. Berchtesgadener Land): Augustinerchorherrenstift
Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen
Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen >> 3. Spezialakten zu einzelnen Klöstern in Altbayern (Provinzen Bayern, Neuburg und Oberpfalz) >> 3.128. Sankt Zeno (Augustinerchorherren) >> 3.128.1. Klosterseparat / Landesdirektion von Bayern (1802-1808) >> 3.128.1.1. Allgemeines
1802 November 3 - 1804 September 21
Enthält v. a.:
Beauftragung des Generallandesdirektionsrats Ritter mit der Inventarisierung im November 1802, dessen Berichte über den Verlauf der Geschäfte sowie Einsendung der Kommissionsakten; Aufhebung durch Lokalkommissar Joseph von Thoma (u. a. Beauftragung der beiden Stiftsoffizialen Egid Wörgötter und Valentin Ponschab sowie des Stiftsrichters Lic. Franz Wägele mit der Administration; versuchter Einbruch in den Getreidekasten; Einsendung von Mobilien "von besonderm Werthe" [mit Verzeichnissen]; Versteigerung von Vieh, Möbeln, Fahrnis und Wein [mit Verzeichnissen]; Überlassung von Bau- und Nutzholz sowie Getreide an das kurf. Hauptsalzamt Reichenhall; Schulden bei den Hopfenhändlern Johann Reichenberger aus dem Landgericht Kötzting und Adam Pöpperl von Sommerberg in Böhmen); Übernahme der Lokalkommission durch den derzeit noch in Raitenhaslach befindlichen Landrichter Königer; Inkamerierung der Hofmarken Inzell und Froschham; Abberufung des Lokalkommissars Königer an das Landgericht Fischbach und Übernahme der Geschäfte durch den Aktuar beim Landgericht Reichenhall Johann Baptist Bauer und den Reichenhaller Rentbeamten Gabriel Thaller; Abrechnung des Urbarverwalters Georg Kreutzfaller; Kommissionsdiäten; Gratifikation für den Reichenhaller Landgerichtsdiener Franz Straßberger und den Kanzleischreiber Kaspar Huzlhofer von St. Zeno für der Lokalkommission geleistete Dienste und den Salinengeometer von Mayr für seine Vermessungstätigkeit bzw. die Anfertigung von Plänen; Gutachten über Feldkapellen und die Kirchen St. Peter und St. Paul (Prod. 72); Versteigerung der Orgel in der Loreto-Kirche; geplante Versetzung des St.-Johannes-Spitals und Leprosenhauses nach St. Zeno; Schäden an der Stiftskirche durch Blitzschlag
Darin:
Lizitationsprotokolle; Diarium des Lokalkommissars von Thoma vom 22. März bis 4. September 1803 (Prod. 31); Verzeichnis der von der Lokalkommission an das Rentamt Reichenhall (Prod. 62) und das Rechnungsbureau übergebenen Akten; Diarium des Lokalkommissars Ritter vom 6. November bis 5. Dezember 1802 (Prod. 107)
546 Bl.
Beauftragung des Generallandesdirektionsrats Ritter mit der Inventarisierung im November 1802, dessen Berichte über den Verlauf der Geschäfte sowie Einsendung der Kommissionsakten; Aufhebung durch Lokalkommissar Joseph von Thoma (u. a. Beauftragung der beiden Stiftsoffizialen Egid Wörgötter und Valentin Ponschab sowie des Stiftsrichters Lic. Franz Wägele mit der Administration; versuchter Einbruch in den Getreidekasten; Einsendung von Mobilien "von besonderm Werthe" [mit Verzeichnissen]; Versteigerung von Vieh, Möbeln, Fahrnis und Wein [mit Verzeichnissen]; Überlassung von Bau- und Nutzholz sowie Getreide an das kurf. Hauptsalzamt Reichenhall; Schulden bei den Hopfenhändlern Johann Reichenberger aus dem Landgericht Kötzting und Adam Pöpperl von Sommerberg in Böhmen); Übernahme der Lokalkommission durch den derzeit noch in Raitenhaslach befindlichen Landrichter Königer; Inkamerierung der Hofmarken Inzell und Froschham; Abberufung des Lokalkommissars Königer an das Landgericht Fischbach und Übernahme der Geschäfte durch den Aktuar beim Landgericht Reichenhall Johann Baptist Bauer und den Reichenhaller Rentbeamten Gabriel Thaller; Abrechnung des Urbarverwalters Georg Kreutzfaller; Kommissionsdiäten; Gratifikation für den Reichenhaller Landgerichtsdiener Franz Straßberger und den Kanzleischreiber Kaspar Huzlhofer von St. Zeno für der Lokalkommission geleistete Dienste und den Salinengeometer von Mayr für seine Vermessungstätigkeit bzw. die Anfertigung von Plänen; Gutachten über Feldkapellen und die Kirchen St. Peter und St. Paul (Prod. 72); Versteigerung der Orgel in der Loreto-Kirche; geplante Versetzung des St.-Johannes-Spitals und Leprosenhauses nach St. Zeno; Schäden an der Stiftskirche durch Blitzschlag
Darin:
Lizitationsprotokolle; Diarium des Lokalkommissars von Thoma vom 22. März bis 4. September 1803 (Prod. 31); Verzeichnis der von der Lokalkommission an das Rentamt Reichenhall (Prod. 62) und das Rechnungsbureau übergebenen Akten; Diarium des Lokalkommissars Ritter vom 6. November bis 5. Dezember 1802 (Prod. 107)
546 Bl.
Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen
Amtsbücher / Akten
Medium: A = Analoges Archivalie
Ritter: N.N., GLD-Rat, Lokalk. in St. Zeno u. U.L.F. in München mit Ilmmünster, Indersdorf u. Schliersee
Straßberger: Franz, Gerichtsdiener d. Landgerichts Reichenhall
Huzlhofer: Kaspar, Kanzleischreiber d. Stifts St. Zeno
Mayr: N.N. v., Salinengeometer in Reichenhall
Reichenberger: Johann, Hopfenhändler aus dem LG Kötzting
Pöpperl: Adam, Hopfenhändler aus Sommerberg/Böhmen
Thoma: Joseph v., Rat der Generallandesdirektion, Lokalkomm. in St. Zeno u. Schongau
Königer: Augustin, Lokalkomm. d. Stifts St. Zeno, Klosterrichter u. Admin. in Raitenhaslach, Landr. in Fischbach
Bauer: Johann Baptist, Aktuar beim Landgericht Reichenhall bzw. der Lokalkommission St. Zeno
Thaller: Joseph Gabriel, Rentbeamter in Reichenhall
Wörgötter: Egid (Michael), Offizial d. Stifts St. Zeno und Administrator, Pfarrer in Gmain
Kreutzfaller: Johann Georg, Urbarsverwalter d. Stifts St. Zeno
Ponschab: Valentin, Offizial d. Stifts St. Zeno und Administrator
Wägele: Franz, Richter des Stifts St. Zeno und Administrator
Bad Reichenhall (Lkr. Berchtesgadener Land): kurf. Hauptsalzamt
Bad Reichenhall (Lkr. Berchtesgadener Land): Johannes-Spital und Leprosenhaus
Bad Reichenhall (Lkr. Berchtesgadener Land): Kirche St. Peter
Bad Reichenhall (Lkr. Berchtesgadener Land): Kirche St. Paul
Bad Reichenhall (Lkr. Berchtesgadener Land), Stift St. Zeno: Loretokapelle
Bad Reichenhall (Lkr. Berchtesgadener Land), Stift St. Zeno: Mobilien (allgemein)
Bad Reichenhall (Lkr. Berchtesgadener Land), Stift St. Zeno: Stiftskirche
Inzell (Lkr. Traunstein): Hofmark d. Stifts St. Zeno
Froschham (St. Bad Reichenhall, Lkr. Berchtesgadener Land): Hofmark d. Stifts St. Zeno
Aktenverzeichnis
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:35 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Bayerisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik)
- Beständetektonik des Bayerischen Hauptstaatsarchivs (Tektonik)
- 1 Abteilung I: Ältere Bestände (Tektonik)
- 1.2 Kurbayern (Tektonik)
- Landesdirektion (Tektonik)
- Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen (Bestand)
- 3. Spezialakten zu einzelnen Klöstern in Altbayern (Provinzen Bayern, Neuburg und Oberpfalz) (Gliederung)
- 3.128. Sankt Zeno (Augustinerchorherren) (Gliederung)
- 3.128.1. Klosterseparat / Landesdirektion von Bayern (1802-1808) (Gliederung)
- 3.128.1.1. Allgemeines (Gliederung)