Schriftwechsel mit den Industriewerken der Provinz Sachsen(-Anhalt)
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I 579, Nr. 3 (Benutzungsort: Merseburg)
P 2; 3
I 579 (Benutzungsort: Merseburg) Grün und Bilfinger AG, Mannheim, Niederlassung Halle (Saale)
Grün und Bilfinger AG, Mannheim, Niederlassung Halle (Saale) >> 01. Leitung und Organisation >> 01.01. Leitung
1946 - 1948
Enthält: Erlass über die künftige Verwaltung des Betriebes.- Betriebskennkarten.- Bericht zum Schreiben der Industriewerke der Provinz Sachsen (Baustellen: Elbebrücke Vockerode, Elbebrücke Tangermünde, Buna-Werke Schkopau, Halberstadt, Nordhausen).- Neueintragung ins Handelsregister.- Rita Sprengel, Die Krise der Arbeitsmoral ("Blauer Montag").- Befehl Nr. 94 der Sowjetischen Militär-Administration (SMA).- Aufstellung zu den Betriebssteil-Standorten.- Wettbewerb der Industriewerke (Vorlagen für Statistik).- Fragebögen.- Namentliche Personalliste (Niederlassung Halle, Baustellen: Vockerode, Tangermünde, Buna-Werke Schkopau, Halberstadt, Nordhausen).- Personenaufstellung (Arbeitsstelle, Name, Geburtsdatum, erlernter Beruf, ausgeübter Beruf).- Meldung an die Handwerkskammer.- Meldung zur Gruppenanweisung G 9/2/47 (Belegschaft, Jahrekapazität, Erzeugnisse/Bauaufträge, Vermietung von Maschinen, Grundstücke).- Versicherungsfragebogen.- Voraussichtliches Jahresergebnis.- Finanzpläne.- Finanzbestandsmeldung.- Aufstellung über vorhandene Kfz.- Wettbewerb der Baubetriebe (vergleichende Statistiken).- Lageplan vom Grundstück Delitzscher Straße 68 a, mitdazu Erläuterung.- Belegschaftsversammlung.- Neujahrsgrüße.- Anforderung einer weiteren Eröffnungsbilanz.- Vermögensrentabilität der Baubetriebe (vergleichende Statistik).- Personalsuche.- Werbemaßnahmen.- Umbenennung in "Industriegruppe 9 Bau, Baustoffe und Keramik.- Hochtief-Baustellen in Halle.- Sonderanweisung zum Kurierdienst.- Arbeitstagung "Verbesserung der Produktionsleistung" (Aktennotiz).- Anweisung zum Tarifvertrag für die Bauindustrie.- Übernahme von Baustellen der Hoch-Tief, Halle.- Bankguthaben.- Lohnsteuerliche Behandlung von Vergütungen im Baugewerbe (Abschrift).- Anordnung zu Arbeitseinsätzen.- Einladung zu einer Arbeitstagung.- Moniereisen-Abfälle für die Kinderwagenproduktion.- Umsetzung des beschlagnahmten Raupenbaggers von Halberstadt in die Buna-Werke.- Versteuerung der Umsätze.- Nachweis der Maschinen und Geräte (Lager "Malachit", Lager "Felsenkeller").- Verloren gegangene Maschinen und Geräte.- Gruppenanweisung (Versorgungsplan, Telefonnummern).- Monatliche Meldung über politische Säuberungen (Anweisung).- Entnazifizierung nach Direktive Nr. 24.- Betriebsvereinbarung und Betriebsordnung.- Gerätebeschlagnahme, Bauhof Langenstein ("Malachit-Höhlen").- Exportberatung.- Aufstellung über gezahlte Steuern.- Meldung an die Kommandantur.- Sitzung der Industriewerke (Aktennotiz).- Besuch bei der Revisionsabteilung der Industriewerke der Provinz Sachsen.- Bericht wegen der Nichtteilnahme an der Arbeitstagung.- Gruppen-Anweisung Nr. IX/1 wegen der Zusammenarbeit zwischen der Gruppenleitung und den Betrieben.- Vordruck "Anmeldung zur Leipziger Messe".- Erläuterungen zur monatlichen und vierteljährlichen Berichterstattung.- Einladung zu einer Großversammlung im Volkspark Halle.
94 Bl.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.04.2025, 15:28 MESZ