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Konrad Maier und seine Gattin Mechthild, Bürger in Weil der Stadt (Wile), geben all ihr bewegliches und unbewegliches Vermögen als ein Seelgerät an das Kloster Bebenhausen und empfangen es von demselben wieder als ein Leibgeding für ihre Lebenszeit.
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Konrad Maier und seine Gattin Mechthild, Bürger in Weil der Stadt (Wile), geben all ihr bewegliches und unbewegliches Vermögen als ein Seelgerät an das Kloster Bebenhausen und empfangen es von demselben wieder als ein Leibgeding für ihre Lebenszeit.
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 474 Bebenhausen
Bebenhausen >> Besonderer Teil >> Weil der Stadt
1293 November 28 (IIII. kalendas Decembris Indictione septima)
22,1 x 25,8 (Höhe x Breite)
Urkunden
Lateinisch
Ausstellungsort: Weil der Stadt (in Wile villa predicta)
Aussteller: Maier, Konrad
Zeugen: Konrad, genannt der Rote; Schultheiß von Weil der Stadt (Cunradi sculteti ville predicte dicti Rote); Konrad; Altschultheiß von Weil der Stadt (Cunradus scultetus senioris); Berthold, genannt an dem Rain (Bertoldus dictus an dem Raine); Eltingen, Konrad von (Cunradus de Eltingen); Ulrich; Sohn des vorgenannten Altschultheißen (U{e}lricus filius sculteti senioris predicti); Sindelfingen, Burkhard von (Burcardus de Sindelvingen iudicum seu consulum ibidem iuratorum); Calw, Rudger von (Ru{e}deger de Calwe)
Siegler: Weil der Stadt, Stadt
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Siegel anhängend
Druck: WUB X., Nr. 4449
Publiziertes Regest: ZGO, Bd. 14, S. 353 mit Angabe der Abweichungen des Wortlauts von der vorigen Urkunde
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.