Vermischte Amts-, Gemeinde- und Untertanenangelegenheiten.
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Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, La 35 Bü 3103
Landesarchiv Baden-Württemberg, Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, La 35 Regierung II
Regierung II >> 2 Verwaltung der Herrschaft Langenburg >> 2.7 Amtsverwaltung, Gemeinden- und Untertanenangelegenheiten >> 2.7.10 Vermischte Angelegenheiten
1735-1759
Enthält: 1. Gesuch des Hans Michael Lülch zu Eichswiesen um Annahme als Untertan zu Billingsbach, 1735; 2. Streitigkeiten zwischen Hans Georg Hellenschmidt und dem Hirt Hans Michael Trescher, beide zu Siegelhof, wegen eines Mutterschweins; Streit zwischen Hans Michael Haag und Hans Georg Schwarz, beide zu Belsenberg, 1736; 3. Beschwerde des Johann Georg Fick zu Nesselbach über eine Haussuche, 1737; 4. Gebührenforderung des Scharfrichters Michael Fuchs zu Langenburg an den Bäcker Balthasar Dümmler zu Lindlein wegen Tötung und Vergraben eines wütigen Ochsens, 1737; 5. Regreßforderung des Hans Adam Philipp zu Jungholzhausen an Leonhard Frank zu Atzenrod wegen eines kranken Ochsen, 1737; 6. Beschwerde des Amtsknechts Strähler zu Langenburg über seine häufigen Botengänge nach Lindenbronn und Neuhof, 1738; 7. Nachforschungen einer Frau aus Fürth nach ihrem verschwundenen Ehemann, 1738; 8. Schlägereien zwischen dem Bäcker Balthasar Dümmler zu Lindlein und Andreas Kettenmann zu Niederweiler, 1738; 9. Bezichtigung der Hexerei der Ehefrau des Hans Strack durch Sophia Margareta Düncher, beide zu Atzenrod, 1738; 10. Angebliche Steinsetzung des Georg Daniel Schuster zu Bächlingen, 1739; 11. Strittiger Hundehandel zwischen dem Jäger Riehmann zu Raboldshausen und dem Pfarrer Andreas Kuttner zu Haßfelden, 1739; 12. Angebliche Diebstähle des in Jungholzhausen dienenden Hans Wendel Hübner zu Nesselbach bei seinem Dienstherrn Georg Martin Rühle zu Jungholzhausen, 1739; 13. Weg- und Wässerungsstreit zwischen Hans Wolf Bauer und Wolf Abel einerseits und Michael Keller andererseits, alle zu Brüchlingen, 1739; 14. Verhör einiger Juden aus Fürth mit einem verdächtigen h.-schillingsfürst'schen Paß, 1739; 15. Überfall auf den Bestandsbauern zu Rappoldsweiler Hof bei Unterregenbach, 1739; 16. Schlägerei des Sohns des Müllers zu Bügenstegen, 1739; 17. Schuld des Schmieds Diez zu Eberbach, 1740; 18. Streit zwischen der Gemeinde Unterregenbach und ihrem Hirten Barthel Brenner wegen der Fütterung, 1740; 19. Abstechen eines Schafs durch den Sohn des Scharfrichters Fuchs zu Langenburg und seine Landesverweisung, 1740; 20. Korndiebstahl des Hirten Münster zu Atzenrod, 1741; 21. Streit zwischen Georg Lang zu Billingsbach und der Gemeinde Billingsbach um ein Grundstück, 1741; 22. Mangel an Kerzen zu Langenburg, 1741; 23. Ratifizierung eines Vergleichs zwischen Johann Michael Küstner zu Hürden und seinem Schwiegersohn Johann Georg Meyer zu Braunsbach wegen der Nutzung einer Wiese, 1741; 24. Publizierung der Schrannenordnung zu Crailsheim, 1741; 25. Sonntägliches Aufspielen des Johann Peter Häberle und des Johann Georg Martin, beide zu Eberbach, im Deutschordenswirtshaus zu Heimhausen, 1741; 26. Verlegung von Marktterminen, 1742-1759; 27. Mißhandlung eines Juden durch Kontingentssoldaten im Ochsenwirtshaus zu Langenburg, 1742; 28. Gesuch des Schneiders Georg Andreas Hornung zu Billingsbach um Ausstellung eines Bettelbriefs, 1742; 29. Leumundszeugnis des Schultheißen Michael Beeg für die Ehefrau des Jakob Märcklein und ihre Söhne, alle zu Lindlein, 1742; 30. Strafnachlaß für August Holch zu Alkertshausen, 1743; 31. Bestrafung der Gemeinde Alkertshausen wegen ihrer "Affaire" mit dem Hirtenknecht zu Simprechtshausen und Strafnachlaß, 1743; 32. Wegstreit zwischen August Holch und Leonhard Ehrmann, beide zu Alkertshausen, 1743; 33. Streitigkeiten zwischen Barbara Kuch zu Binselberg und ihren Söhnen, u.a. wegen des Ausgedings, 1743; 34. Beschädigung von Wiesen auf der Markung Niederweiler durch Einwohner zu Lindlein beim Transport von Truppenbagage nach Herrentierbach, 1744; 35. Einbruch in die Herrenmühle zu Bächlingen, 1744; 36. Ochsenkauf des Hans Kellermann und des Michael Dinkel, beide zu Billingsbach, in einem seuchenverdächtigen Ort, 1745; 37. Kanzleidekret betr. Anforderung verschiedener Berichte vom Amt, 1745; 38. Beabsichtigter Verkauf des Hauses des Friedrich Burckert zu Lindlein, 1746; 39. Blitz schlag im Stall des Hans Michael Bauer zu Binselberg, 1746; 40. Verhaftung eines französischen Deserteurs in Langenburg; Steckbrief des mit 300 fl. durchgegangenen Glasers Johann Christoph Mack zu Neuenstein; Verhaftung von Vaganten in Billingsbach; Einbruch in das Haus des Josef Häfner zu Nesselbach, 1746-1748; 41. Gesuch des Ochsenwirts Johann Georg Majer zu Langenburg um Strafnachlaß, 1748; 42. Heimliche Werbung in Lindlein, 1748.
Qu. 1-40
Folio (Höhe x Breite)
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
14.11.2025, 10:20 MEZ
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