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Weimarer Zeitung, Nr. 60, 12.03.1859, S. 239: „Das […] Stück läßt vom ästhetischen Gesichtspunkte aus manche Bedenken zu, aber es giebt den Darstellern Gelegenheit zu vielseitiger Entfaltung mimischer Talente. Und diese Gelegenheit ward im vorl. Falle in sehr anerkennenswerther Weise benutzt. Namentlich Herr Grans zeigte sich in den schwierigen Wansinnsscenen ganz tüchtig, er wußte sie in ergreifend und doch nicht – was so leicht geschieht – widerwärtig peinigender Weise darzustellen. Ihm stand würdig zur Seite, als unglückliche, verkannte und beargwöhnte Gattin des Wahnsinnigen, Frl. Daun. Herr Kaibel spielte den befreundeten Arzt mit ansprechender Wärme und Biederkeit, und Frl. Röckel, als verliebte junge Nichte, mit ihrem Herzensgeheimniß, das Niemand hören will, war von allerliebster Naivetät.“