Das Freigütchen zu Motzfeld [Ortsteil der Gem. Friedewald, Lkr. Hersfeld-Rotenburg], genannt das Buchenauer Gut, das vom verstorbenen Onkel des 17...
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Urk. 14, 3943
A I u, Deiss sub dato
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. Deiss, Nr. 1
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe B >> Bl-Bo >> Bock (2)
1848 Januar 07
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Das Freigütchen zu Motzfeld [Ortsteil der Gem. Friedewald, Lkr. Hersfeld-Rotenburg], genannt das Buchenauer Gut, das vom verstorbenen Onkel des 1731 Belehnten, Johann Kraushaar, auf den Belehnten gekommen ist, als Erblehen. Das Freigütchen beinhaltet: 1.) 1 3/4 Acker und eine Rute an Hofreite und Garten im Dorf, genannt die Freiheit; 2.) acht Acker und 56 Ruten Wiesen; 3.) 35 Acker und 50 1/2 Ruten an Länderei. Es ist jährlich an St. Martin ein Erbzins von zehn Gnacken und einem Viertel Hafer in die Renterei Landeck zu entrichten. Die Schwester der 1848 Belehnten, Anna Katharina Fischer, geborene Bock, hat auf ihr Lehnsrecht verzichtet
Vermerke (Urkunde): Siegler: Heinrich Wilhelm Hartwig
Vermerke (Urkunde): Siegler: Heinrich Wilhelm Hartwig
Belehnte/r: Elisabeth Scheer, geborene Bock, Tochter der verstorbenen Susanne Bock, geborener Eiche
Der inserierte Lehnsbrief datiert vom 11. September 1847.
Der inserierte Lehnsbrief datiert vom 11. September 1847.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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