Abschriften und originale Unterlagen zur Geschichte der Herrlichkeit Lembeck zwischen 1584 und 1806
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V 509, 2
V 509 Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Münster (Dep.), Haus Brunn – Meinecke
Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Münster (Dep.), Haus Brunn – Meinecke
1584-1806
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Notariell beglaubigte Abschrift eines Erbkaufbriefs der Eheleute Matthias von Westerholt und Christine von Mallinkrodt zu Lembeck über die Veräußerung eines Stück Landes an Hinrich Steinhauer zu Wulfen (03.10.1606); Abschrift eines Ehevertrags zwischen Werner Wahmann und Anne Margarethe Dumpken (15.10.1754); Verzeichnis der in der Herrlichkeit Lembeck beschlagnahmten Pferde und angefallenen Verzehrkosten des Obristen von Hanstein und dessen Eskadron während des Durchreise der Kurfürstin zu Bayern (1694); Einquartierungsbefehl des Münsteraner Bischofs Friedrich Christian von Plettenberg an den Obristen von Hanstein (26.12.1694); Militärbezogene Notizen aus den Jahren 1814 bis 1866; Ausführungen zum Gesetz vom 02.06.1875 betreffend die Anlegung und Änderung von Straßen und Plätzen in geschlossenen Ortschaften; Abschrift eines Berichts über die Einholung von Naturalverpflegungen in Lembeck, Lippramsdorf und Raesfeld durch den Obristlieutenant Gosei und dessen Reiterkompanie 1m 19.08.1682; Notiz über eine Beschwerde des Hauptmann Klepping zu Münster über verweigerte Verpflegung durch die Freiherrn von Westerholt zu Lembeck im Mai 1684; Abschrift einer Anweisung des Freiherrn von Korff genannt Schmiesing zu Münster vom 15.03.1685 betreffend die Versorgung und Bezahlung der Landmiliz durch die Kirchspiele; Befehl des Freiherrn von Schmiesing zu Münster an den kommandierenden Offizier zu Borken vom 16.11.1719 wegen der Bereitstellung von Pferden für ein Militärkommando durch die Gerichtsbarkeit Lembeck zwecks Transports des Hoflagers; Bestätigung des Landhauptmanns von Elverfeldt zu Münster über die Einquartierung und Verpflegung der Kompanie des preußischen Capitains von Schonemack in Bocholt (23.12.1734); Lieferung von 237 Klafter Brandholz durch das Gericht Merfeld auf Befehl des Freiherrn von Nagel zu Münster (1742); Mitteilung an die Beamten zu Ahaus über Hannoveraner Truppenbewegungen und zu stellenden Naturalverpflegungen (1744); Befehl des Bischofs Ferdinand II. von Fürstenberg zu Münster an den Drost und Rentmeister des Amts Ahaus vom 26.09.1682 wegen der vom Grafen von Vehlen und vom Freiherrn von Westerholt zu Lembeck angewiesenen Aufhebung der verhängten Reiterexekution; Verzeichnis der von der Herrschaft Lembeck aufgebrachten Verpflegungskosten für das Regiment des Obristen Freiherrn von Laeßberg vom 26.-27.05.1698; Rechnung über die Verzehr- und anderen Kosten der Herrschaft Lembeck für die Einquartierung zweier Kompanien des Obristen von Mumme und Obristwachtmeisters von Billerbeck am 18.03.1685; Designation der Einquartierungskosten von sieben von einer Kampagne am Niederrheinstrom zurückgekehrten Elverfeldischen Regimentskompanien von den Kirchspielen in der Herrschaft Lembeck vom 24.-25.11.(ohne Jahr); Befehle des Amtrentmeisters Zumbroock zu Ahaus wegen der Fouragelieferung in die Magazine zu Wulfen und Münster (1757); Untersuchung der Beschwerde des Grafen von Merfeld über die Bereitstellung von Rekruten aus der Herrlichkeit Lembeck (1783); Bereitstellung von Rekruten aus der Herrlichkeit Lembeck durch den Grafen von Merfeld (1758); Schreiben des Johann von Westerholt zu Lembeck an den Bürgermeister und Rat zu Dorsten wegen einer Beschwerde des Eingesessenen Johann Schulte Tenderich zu Hervest über den Zehnten (1642); Verzeichnis der Besitzungen des Johann Schulte Tenderich zu Hervest im Hohen Felde bei Dorsten (1613); Schreiben eines Herrn Garberon (?) zu Münster vom 12.06.1806 in militärischen Angelegenheiten (französisch); Befehl des Bischofs Maximilian Heinrich von Bayern zu Münster zur militärischen Exekution der Gerichte Lembeck, Raesfeld und Lippramsdorf für die Ottensteinische Festungsarbeit (1687); Umsetzung des Befehls der kurfürstlichen Regierung zu Münster betreffend die Fourage- und Strohlieferungen aus Lembeck und Wulfen sowie aus dem Amt Ahaus (1757); Abschrift eines Rekognitionsschreibens der Bürgermeister, Schöffen und Räte der Stadt Dorsten vom 19.02.1684 wegen verliehener 100 Reichstaler an die Eheleute Johann Sayler und Anne Kramer; Obligation der Bürgermeister und Räte zu Dorsten über 50 Reichstaler gegen Überlassung der so genannten Heitbracke (1636, 1652); Bericht des Amtrentmeisters Zumbroock zu Ahaus über die Erstattung der Kosten für 35 angeschaffte Pferde von den Eingesessenen zu Lembeck (04.04.1724); Zessionsschreiben der Konventualinnen des Annunziaten-Klosters Coesfeld von 1690 betreffend Schulden der Stadt Dorsten; Abschriften von Obligationen der Stadt Dorsten von 1584, 1596, 1674, 1636, 1690 und 1695; Rekognitionsschreiben der Stadt Dorsten von 1623 über 100 Taler; Einquartierungsbefehle des Bischofs Friedrich Christian von Plettenberg zu Münster für die Kompanien des Obristen Cornarens und Hauptmann Brevings (1697). Korrespondenten u.a.: Notar Johannes Hermann Peus, Bischof Friedrich Christian von Plettenberg (Münster), von Korff genannt Schmieding (Münster), Landhauptmann von Elverfeldt (Münster), von Nagel (Münster), Bischof Ferdinand II. von Fürstenberg (Neuhaus), D. C. A. Freiherr von Westerholt (Lembeck), Erbdrost Hermann zum Broock (Darfeld), Amtrentmeister Zumbroock (Ahaus), C. A. von Ketteler (Münster), J. D. Graf von Merfeld, Johann von Westerholt (Lembeck), Notar Hermann Lammerßmann, Garberon (Münster), Bischof Maximilian Heinrich von Bayern (Münster), Carl von Droste (Münster), Hermann Keller, Rentmeister Ummius (Lembeck).
Sachakte
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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