Joseph Henlin, Jude von Höchstädt (Hochstetten), zu Mittelbiberach, gegen Anna Frener und ihren Ehemann Melchior Kappeller (Kapeler), Bürger und Schwarzfärber in der Vorstadt zu Feldkirch, wegen einer von der Mutter der Angeklagten, Katharina Peter zu Feldkirch, und dem Stiefvater der Beklagten, Hans Kenerknecht, herrührenden Schuldforderung
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 58 Bü 1
K. B. allgemeines Reichsarchiv. Kempten, Stift III. H/1 Nr. 114 (gestr.); 21
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 58 Schwaben, Landgericht
Schwaben, Landgericht >> 1. Malstatt Altdorf >> 1. Prozeßakten
(1642-1658), 1659
Enthält: Abschr. der Akten des bei der Malstatt Altdorf in den Jahren 1652-1658 geführten Prozesses anläßlich der Appellation der Beklagten an die oberösterreichische Regierung zu Innsbruck
1 Band (46 Bl.); Pergamenteinband mit liturgischen Texten (u. a. Lukas 24, 44-50; Markus 16, 14-17)
Archivale
Der Libell ist seinerzeit an die oberösterr. Regierung Innsbruck gelangt, bleibt aber dem vorliegenden Bestand eingeordnet, da er bei anderen im Hauptstaatsarchiv Stuttgart verwahrten Archivalien dieser Prov. nicht sinnvoll eingereiht werden kann.
Frener, Anna, Feldkirch
Henlin, Joseph, Jude, aus Höchstädt, Mittelbiberach
Kappeier, Melchior, Schwarzfärber, Feldkirch
Kenerknecht, Hans, Feldkirch
Peter, Katharina, Feldkirch
Feldkirch, Vorarlberg [A]
Höchstädt an der Donau DLG
Innsbruck, Tirol [A]
Mittelbiberach BC
Weingarten RV; Landgerichtsmalstatt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:23 MEZ