Auf dem Tränenbuckel - von Leid und Leben in württembergischen Festungen
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/008 S974010/201
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/008 Fernsehsendungen von Südwest 3 aus dem Jahre 1997
Fernsehsendungen von Südwest 3 aus dem Jahre 1997 >> Januar 1997
Samstag, 25. Januar 1997
Festungen dienten im Mittelalter nicht nur dem Schutz und der Verteidigung, sie waren auch ein Ausdruck von Macht und Stärke des jeweiligen Landesherrn. So baute der vor 500 Jahren geborene Herzog Ulrich allein sieben Festungen aus. Sie dienten auch als Staatsgefängnisse, in denen gefoltert wurde. Eine "lose Gosch", und schon fand man sich auf dem Hohenasperg, Hohentwiel oder Hohenurach wieder. So geschehen dem Dichter Schubart, dem Finanzier Süß-Oppenheimer, der Mätresse des Herzogs Eberhard Ludwig, aber auch später Gegnern des Hitlerregimes. Der Hohenasperg ist die einzige württembergische Festung, die heute noch als Vollzugsanstalt dient.
Südwest 3
0:29:25; 0'29
Audio-Visuelle Medien
Hohenasperg : Asperg LB
Hohenurach, abgeg. Burg bei Bad Urach RT
Singen (Hohentwiel) KN
Bauwerk: Festung Hohenasperg
Mittelalter: Festungsbauten
Strafvollzug: Gefängnis Hohenasperg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:27 MEZ
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