Karl Hofer an Adolf Behne
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Behne-Adolf 115
Behne-Adolf Adolf-Behne-Archiv
Adolf-Behne-Archiv >> 04. Allgemeine Korrespondenz nach Briefpartnern
21. Okt. 1931 - 9. Febr. 1948
Enthält: 1. Brief, undatiert (geht auf die Begriffe "Klassisch" und "romantisch" in der zeitgenössischen Kunst ein); 2. Brief, undatiert; 3. Brief, 25.3.?? (Hofer wettert gegen Cesar Klein als "Das grössenwahnsinnige Kunstgewerbe dominiert und Papas Liebling Cesar Klein beherrscht mit seinen Lutschbonbons wie wir so schön sagen das Geld"); 4. Brief, 21.10.1931 (beschwert sich über die Aufnahmekriterien in die Akademie); 5. Brief, Dezember 1931 (ausführlicher Brief über die Wandlung der Kunst vom Historismus über Expressionismus, neue Sachlichkeit und des Kubismus. Kritisiert die Übertragung von Formen aus der Zweckarchitektur in den Wohnungsbau. Bezieht sich auch auf die Bauausstellung 1931 in Berlin); 6. Postkarte, 21.11.1945 [Poststempel] (erwähnt ein verbranntes Bild "Schwarzer Orpheus", bitte um Adresse Schmidt Rottluff); 7. Brief, 28.5.1956, (Schreibt an die HfBK, da Behen wegen angeblich zu wenig geleisteten Vorlesungsstunden die Lebensmittelkarte I verweigert wurde); 8. Brief, 9.2.1948, (entschuldigt sich bei Behne für einen verletzenden Brief. Äussert sich über den Stand der Kunst unter Zeiten der Diktatur und zur Naturdarstellung in der Malerei. [...] "Diese armseligen Kringel, Ovale und Linien sind ebensolche Naturalismen wie ein Baum oder ein Pferd, sie werden auf die Leinwand gebracht im Sinne geistreicher Kombinationen und schön gefärbt. [...] Die Kunst hat jedoch andere geistige Aufgaben, Herrn Kandinsky zum Trotz, der glaubte das Geistige in der Kunst gefunden zu haben. [...] Ein Künstler wie Picasso ist alles andere wie abstrakt.").
010 Bl.
Korrespondenz
Aufzeichnungsform: hs., masch.
Provenienz: BAU 2006/04
Provenienz: BAU 2006/04
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Rechte beim Datengeber klären
02.12.2025, 11:02 MEZ