Brüchten-Protokolle (sogenanntes Bürgerverhör) u.a.
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Hist. Arch. (I), I-RP-03
Hist. Arch. (I) "Historisches Archiv" der Stadt Solingen (1493-1858)
"Historisches Archiv" der Stadt Solingen (1493-1858) >> I Solingen 03 Bürgermeister und Rat: Ratsprotokolle und Bürgermeisterweisungen
1675 - 1817
Enthält: u.a. Auszüge aus den Brüchtenprotokollen 1683 (Bl. 45: nur Anmahnung), 1700-Feb. 1707 (Bl. 5-8, 96), 1765-1769 u. 1780-1788 (Bl. 48-69), 1774-1777 (Bl. 74-76), 1777-1780 (Bl. 98-103);
Schriftstücke zu Einzelfällen: Straftaten, Eingaben, Bescheide, Untersuchungen, Undurchführbarkeit einer in Düsseldorf angeordneten Festnahme (Bl. 33-40); Überprüfung der und Verstöße gegen Maß- und Gewichtsordnung, 1812 (Bl. 9-15), 1752 (Bl. 46f); Instandsetzung von Brunnen und Wegen (Bl. 81f u.ö.); Mißhandlung einer Ehefrau, 1809 (Bl. 16f, 134-137), Mißhandlung einer Magd des Samuel Schlechter, 1809 (Bl. 138-143); Verbreitung eines Schandbriefs, 1743 (Bl. 24-26); Urteil im Prozess Freiherr von Westerholt ./. Schleifer Ern, 1753 (Bl. 41-44 vgl. Heinz Rosenthal, Geschichte einer Stadt II S. 145f); Vorgehen gegen Bettler, 1764 (Bl. 70); Entscheidung zugunsten eines nicht-zünftigen Handwerkers gegen Maurer-, Zimmer-, Schnitzlerzunft in Volmerswerth, 1774; Warnung des Arztes Zanders vor Blattern, 1808 (Bl. 77ff); Bereitstellung von Transportkarren für Kriegsmagazin, 1758 (Bl. 83f); Anbringung von Spülsteinen, 1795 (Bl. 88f); unerlaubter Gewehrhandel des Johann Wilhelm Jürgens, 1811 (Bl. 94f); Streitigkeiten, 1779-1780 (Bl. 104-121); Familienstreitigkeit Metzger Dahl - Abraham Schaaf, 1808 (Bl. 122-131); Selbstmord des im Rathaus arrestierten Adam Goebel, 1813 (Bl. 132); Schulden des als vermeintlicher französischer Spion im Zuchthaus Herford inhaftiert gewesenen Klingenfabrikanten Clemens Schaaf bei dem dortigen Zuchthausdirektor, 1815 (Bl. 146f); herumlaufende Hühner des Johann P. Westen, 1810 (Bl. 150-161); Weigerung der Annahme des Joachims-Blaffert aufgrund falscher Gerüchte, verbreitet u.a. von Marcus Schilo Schuppach, 1810 (Bl. 165-179; vgl H. Rosenthal in: Solinger Morgenpost v. 28.11.1964); ungehöriges Betragen des Wundarztes und Geburtshelfers Joseph Kaiser, 1809 (Bl. 198-217)
Schriftstücke zu Einzelfällen: Straftaten, Eingaben, Bescheide, Untersuchungen, Undurchführbarkeit einer in Düsseldorf angeordneten Festnahme (Bl. 33-40); Überprüfung der und Verstöße gegen Maß- und Gewichtsordnung, 1812 (Bl. 9-15), 1752 (Bl. 46f); Instandsetzung von Brunnen und Wegen (Bl. 81f u.ö.); Mißhandlung einer Ehefrau, 1809 (Bl. 16f, 134-137), Mißhandlung einer Magd des Samuel Schlechter, 1809 (Bl. 138-143); Verbreitung eines Schandbriefs, 1743 (Bl. 24-26); Urteil im Prozess Freiherr von Westerholt ./. Schleifer Ern, 1753 (Bl. 41-44 vgl. Heinz Rosenthal, Geschichte einer Stadt II S. 145f); Vorgehen gegen Bettler, 1764 (Bl. 70); Entscheidung zugunsten eines nicht-zünftigen Handwerkers gegen Maurer-, Zimmer-, Schnitzlerzunft in Volmerswerth, 1774; Warnung des Arztes Zanders vor Blattern, 1808 (Bl. 77ff); Bereitstellung von Transportkarren für Kriegsmagazin, 1758 (Bl. 83f); Anbringung von Spülsteinen, 1795 (Bl. 88f); unerlaubter Gewehrhandel des Johann Wilhelm Jürgens, 1811 (Bl. 94f); Streitigkeiten, 1779-1780 (Bl. 104-121); Familienstreitigkeit Metzger Dahl - Abraham Schaaf, 1808 (Bl. 122-131); Selbstmord des im Rathaus arrestierten Adam Goebel, 1813 (Bl. 132); Schulden des als vermeintlicher französischer Spion im Zuchthaus Herford inhaftiert gewesenen Klingenfabrikanten Clemens Schaaf bei dem dortigen Zuchthausdirektor, 1815 (Bl. 146f); herumlaufende Hühner des Johann P. Westen, 1810 (Bl. 150-161); Weigerung der Annahme des Joachims-Blaffert aufgrund falscher Gerüchte, verbreitet u.a. von Marcus Schilo Schuppach, 1810 (Bl. 165-179; vgl H. Rosenthal in: Solinger Morgenpost v. 28.11.1964); ungehöriges Betragen des Wundarztes und Geburtshelfers Joseph Kaiser, 1809 (Bl. 198-217)
Archivale
Darin: gedrucktes Gutachten zur Behandlung Scheintoter, 1811 (Bl. 92ff)
Dahl
Schaaf, Abraham
Schlechter, Samuel
Westerholt, Freiherr von
Ern
Zander
Jürgens, Johann Wilhelm
Goebel, Adam
Schaaf, Clemens
Westen, Johann P.
Schuppach, Marcus Schilo
Kaiser, Joseph
Volmerswerth
Armenwesen
Bettler
Brunnen
Frauen
Gesundheit
Handel
Handwerk
Handwerk - Maurer
Handwerk - Zimmerer
Handwerk - Schnitzler
Kriminalität
Maurer
Medizin
Militär
Rathaus
Schleifer
Waffen
Zunft
Metzger
Arzt
Gefängnis
Schulden
Soziales
Kriegskosten
Blattern
Seuche
Fourage
Geburtshilfe
Wundarzt
Zuchthaus
Mißhandlung
Bürgerverhör
Brüchtenprotokoll
Straftat
Magd
Schandbrief
Zimmerer
Schnitzler
Selbstmord
Familienstreitigkeit
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:20 MEZ