Geschichten vom Schwarzen Mann - Kaminfeger zwischen Eisenkugel und Meßcomputer
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/013 S024005/101
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/013 Fernsehsendungen von Südwest Fernsehen aus dem Jahre 2002
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5. Januar 2002
Seit alters her gelten sie als Glücksbringer, die Schornsteinfeger mit schwarzem Gesicht, Leiter, Stangenbesen und Eisenkugel. Ihr Handwerk ist inzwischen über 700 Jahre alt und an der alltäglichen Arbeit von Bezirkskaminfegermeister Peter Neff und seinen zwei Meistergesellen hat sich scheinbar wenig verändert, denn im Südschwarzwald werden die Bauernhäuser noch traditionell über einen einzigen Kamin befeuert. Das heißt Rußkehren und Ofenputzen. In den städtischen Wohnsiedlungen hingegen gibt es Akkordarbeit mit festen Gebühren und computergestützten Messungen. Für junge Kaminfeger ist gerade dieser Gegensatz besonders attraktiv. In Zeiten wachsenden Umweltschutzes, intelligenter Wärmenutzung und moderner Heizungstechnologien ist für die Schornsteinfeger ständige Weiterbildung Pflicht.
0:30:00; 0'30
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Landesschau unterwegs
Gamb, Rudi
Neff, Peter
Neff, Sebastian
Südschwarzwald; Kaminfegerhandwerk
Waldshut-Tiengen WT
Berufswelt; Schornsteinfeger
Handwerk; Schornsteinfegerhandwerk
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:21 MEZ
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