Supplicationis Auseinandersetzung um die Bezahlung von Schulden
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(1) 3234
Wismar S 293, Nr. 12 (W S 8 n. 293, Nr. 12)
Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803
Prozeßakten des Tribunals 1653-1803 >> 18. 1. Kläger R
(1723) 18.09.1742-21.09.1742; 23.03.1744-
Kläger: (2) Hofkommissar Hans Heinrich Ridder zu Braunschweig, seit 1758: Anna Sophia Margaretha Sahlmann, Witwe Hackemann, Carl Gottfried Hackemann, Sohn Johann Christian Hackemanns, Friedrich Wilhelm Sander in Vollmacht der Gripenkerlschen Erben
Beklagter: Dr. Carl Christoph Gröning als gemeinsamer Anwalt des Strahlenheimschen Konkurses
Anwälte, Prokuratoren: Kl.: Dr. Georg Gustav Gerdes (A & P); seit 1744: Dr. Carl Daniel Schlaff (A & P); seit 1758: Johann Franz von Palthen (A & P)
Fallbeschreibung: Dr. Gerdes fordert namens seines Mandanten die Bezahlung von 2.070 Rtlr, die dieser dem Residenten im Niedersächsischen Reichskreis Carl Christoph von Strahlenheim am 17.11.1723 per Wechsel geliehen hatte samt der Zinsen seit dem 17.05.1724. Das Tribunal reiht die Forderung in den Konkurs ein. Am 23.03.1744 erbittet der Kl. die Originale seiner Wechsel zurück und erhält diese am 25.03.1744. Am 27.10.1758 beweist Palthen die Ansprüche der Ridderschen Erben und fordert Zinszahlung. Das Tribunal fordert am 31.10. eine Bescheinigung des Braunschweiger Rates, erhält diese am 12.12.1758 und veranlaßt am 15.12.1758 die Auszahlung der Zinsen. Am 04.07.1760 erbittet Palthen Zinszahlung und erhält sie am 05.07.1760. Am 21.01.1785 erbittet Palthen die Auszahlung der Ausstände nach dem bestätigten Verteilungsplan des Konkurswesens, eine Antwort des Gerichts ist nicht überliefert.
Instanzenzug: 1. Tribunal 1742-1785
Prozessbeilagen: (7) Wechsel Strahlenheims vom 17.11.1723; Vollmacht der Ridderschen Erben für Palthen vom 08.02.1758; Bestätigung der Justizkanzlei Wolfenbüttel über Erbschaftsverhältnisse H.H. Ridders vom 06.10.1753; Bestätigung des Braunschweiger Rates über Erben Ridders vom 28.11.1758
Beklagter: Dr. Carl Christoph Gröning als gemeinsamer Anwalt des Strahlenheimschen Konkurses
Anwälte, Prokuratoren: Kl.: Dr. Georg Gustav Gerdes (A & P); seit 1744: Dr. Carl Daniel Schlaff (A & P); seit 1758: Johann Franz von Palthen (A & P)
Fallbeschreibung: Dr. Gerdes fordert namens seines Mandanten die Bezahlung von 2.070 Rtlr, die dieser dem Residenten im Niedersächsischen Reichskreis Carl Christoph von Strahlenheim am 17.11.1723 per Wechsel geliehen hatte samt der Zinsen seit dem 17.05.1724. Das Tribunal reiht die Forderung in den Konkurs ein. Am 23.03.1744 erbittet der Kl. die Originale seiner Wechsel zurück und erhält diese am 25.03.1744. Am 27.10.1758 beweist Palthen die Ansprüche der Ridderschen Erben und fordert Zinszahlung. Das Tribunal fordert am 31.10. eine Bescheinigung des Braunschweiger Rates, erhält diese am 12.12.1758 und veranlaßt am 15.12.1758 die Auszahlung der Zinsen. Am 04.07.1760 erbittet Palthen Zinszahlung und erhält sie am 05.07.1760. Am 21.01.1785 erbittet Palthen die Auszahlung der Ausstände nach dem bestätigten Verteilungsplan des Konkurswesens, eine Antwort des Gerichts ist nicht überliefert.
Instanzenzug: 1. Tribunal 1742-1785
Prozessbeilagen: (7) Wechsel Strahlenheims vom 17.11.1723; Vollmacht der Ridderschen Erben für Palthen vom 08.02.1758; Bestätigung der Justizkanzlei Wolfenbüttel über Erbschaftsverhältnisse H.H. Ridders vom 06.10.1753; Bestätigung des Braunschweiger Rates über Erben Ridders vom 28.11.1758
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.01.0006, 21:27 MEZ