Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
Eckbert (Egkebrecht) von Grifte, seine Ehefrau Irmela (Irmel),
und Gele, Witwe des Hermann von Holzheim, geborene von Buchenau,
bekunden, dass sie...
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1451-1460
1459 Februar 24
Ausfertigung, Pergament, zwei mit Pergamentstreifen angehängte Siegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum anno Domini millesimoquadringentesimoquinquagesimonono Mathie apostoli
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Eckbert (Egkebrecht) von Grifte, seine Ehefrau Irmela (Irmel), und Gele, Witwe des Hermann von Holzheim, geborene von Buchenau, bekunden, dass sie sich mit dem verstorbenen Hermann [von Buchenau], Abt von Fulda, wegen der Forderungen, die sie von ihrem Vater Ludwig von Buchenau und dessen Bruder wegen der Burg Wehrda und der Gerichte Rombach und Wegfurth gegenüber Abt und Konvent hatten, auf die Zahlung von 400 Gulden durch den Abt geeinigt hatten. Da seinerzeit Abt Hermann nur 300 Gulden zahlen konnte, gab er Eckbert für die fehlenden 100 Gulden ein Burglehen in Wehrda mit einem Jahresertrag von sechs Gulden; darüber wurde eine besiegelte Urkunde ausgestellt. Reinhard [von Weilnau], Abt von Fulda, zahlt nun [die bisher von Abt Hermann nicht ausgehändigten] 300 Gulden. Damit erklärt Eckbert alle seine Forderungen für erledigt und leistet Währschaft für die 300 Gulden, insbesondere gegenüber den Forderungen der von Linsingen. Davon ausgenommen bleiben 100 Gulden, die der verstorbene Sittich von Buchenau an der Burg Wehrda und dem dortigen Gericht besaß. Er leistet auch Währschaft gegenüber den von Trümbach und deren Ansprüchen an Wehrda, da diese nicht vom Verkauf des Ludwig von Buchenau an Abt und Konvent von Fulda wussten. Siegelankündigung Eckberts von Grifte. Auf Bitte Geles von Holzheim besiegelt Apel von Buchenau die Urkunde. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers 1, Avers 2)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Eckbert von Grifte
Vermerke (Urkunde): Siegler: Apel von Buchenau
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.