Engelbrecht van Orsbeck, Dietrich Beissel van Gymnich und Johann van dem Menewege transsumieren eine Urkunde des Pfalzgrafen Friedrich bei Rhein über die Belehnung verschiedener Lehen an Lutter Quaiden.
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U Urkunden, U 3
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U Urkunden Urkunden
Urkunden
1452 Dezember 13
Regest: Die Ritter Engelbrecht van Orsbeck, Herr zu Oilbruck, Diederich Beissel van Geymnych ind Johan van dem Menewege transsumieren eine Urkunde des Pfalzgrafen Friderich bei Rhein, Herzog in Bayern: Friderich, Pfalzgraf bei Rhein, Herzog in Bayern, belehnt als Vormund seines Vetters des Pfalzgrafen Philip bei Rhein, Erztruchsess des Röm. Reiches, den Ritter Lutter Quaiden, Herrn zu Thonibgh, mit dem Kirchspiel und Gericht zu Wynthern und zu Birgel mit Bachendorff und Entzsfeld, die zu Birgel gehören, mit dem Kirchspiel zu Dune und Gymenich, das zum Kirchspiel Dune gehört, als Mannlehen, das bis jetzt der verstorb. Johan, Herr zu Saffenburg und Landskrone inne gehabt hat, und zwar als Vormund des geistesgestörten Friderich von Saffenburg, nach dessen Tode er es den Eheleuten Lutter & Elisabeth von Saffenburch verliehen hat. Brubach. 1450 (Domin. post beati Dionisii epis. et mart.)
Stadt Jülich
2 S.
Höhe: 23 cm, Breite: 35,5 cm, Ausfertigung, Pergament Manuskript, recto und verso beschriftet, 22 Zeilen
Urkunden
Standort: KH Magazin
Siegelbeschreibung: Engelbrecht van Orsbeck, Ovalsiegel an Siegelpressel, Plica, Durchmesser: 2,8/2,6/2,8 cm, schwarzes Wachs, gebrochen, Fragment erhalten, restauriert
Siegelbeschreibung: Dietrich Beissel van Gymnich
Siegelbeschreibung: Johann van dem Menewege
Siegelbeschreibung: Engelbrecht van Orsbeck, Ovalsiegel an Siegelpressel, Plica, Durchmesser: 2,8/2,6/2,8 cm, schwarzes Wachs, gebrochen, Fragment erhalten, restauriert
Siegelbeschreibung: Dietrich Beissel van Gymnich
Siegelbeschreibung: Johann van dem Menewege
Jülich (Kreis Düren)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:58 MEZ