Richter Herman Quadheim ("Quaedheyn") gewährt Nicolaus Ruwendail als Zinsmeister von Altmünster in das Färbhaus ("ferbehuß") auf der Ambach gegenüber St. Alexius und in alle dazugehörigen Unterpfänder für versessenen Zins, und stellt Termin "uff den nehisten Dornstag nach sant Pauwels dage als er bekart wart [...] thusent vierhundert und sieben und funfftzig" [27.1]. Zeugen: Cleschin Scherer und Johannes Lahnstein, des Richters Diener. Am genannten Tag, vor dem gleichen Richter, wird der Termin auf einen Monat gestreckt, auf Sankt Matthiastag, und, da dieser gefeiert wurde, auf Freitag darnach [25.2]. An diesem Tag, vor Richter Konrad Ritterschafft, erfolgt kein Einspruch, auch nicht von seiten Hans Ferbers, der geladen war.
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Richter Herman Quadheim ("Quaedheyn") gewährt Nicolaus Ruwendail als Zinsmeister von Altmünster in das Färbhaus ("ferbehuß") auf der Ambach gegenüber St. Alexius und in alle dazugehörigen Unterpfänder für versessenen Zins, und stellt Termin "uff den nehisten Dornstag nach sant Pauwels dage als er bekart wart [...] thusent vierhundert und sieben und funfftzig" [27.1]. Zeugen: Cleschin Scherer und Johannes Lahnstein, des Richters Diener. Am genannten Tag, vor dem gleichen Richter, wird der Termin auf einen Monat gestreckt, auf Sankt Matthiastag, und, da dieser gefeiert wurde, auf Freitag darnach [25.2]. An diesem Tag, vor Richter Konrad Ritterschafft, erfolgt kein Einspruch, auch nicht von seiten Hans Ferbers, der geladen war.
U / 1457 Februar 25 (in U / 1457 März 28)
(V 110)
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden (ohne Fotos)
25.02.1457
Altmünster Mainz
Enthalten in der Eidbesagung 1457 März 28.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.01.20252025, 08:31 MEZ