Dietrich vom Stein (de Lapide), Archidiakon zu Dietkirchen, befiehlt dem Pastor zu Nassau, zu den Altären St. Johannes Bapt. in der Burg Nassau und im Tal der Burg, die durch die Resignation des Jakob Koppens vakant sind, den ihm durch Johann Graf zu Nassau und Diez präsentierten Heinrich von Vianden zu proklamieren und andere, die Ansprüche haben, vor ihn oder seinen Kommissar im Stift B. Mariae V. im Tal Diez zu laden.
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Dietrich vom Stein (de Lapide), Archidiakon zu Dietkirchen, befiehlt dem Pastor zu Nassau, zu den Altären St. Johannes Bapt. in der Burg Nassau und im Tal der Burg, die durch die Resignation des Jakob Koppens vakant sind, den ihm durch Johann Graf zu Nassau und Diez präsentierten Heinrich von Vianden zu proklamieren und andere, die Ansprüche haben, vor ihn oder seinen Kommissar im Stift B. Mariae V. im Tal Diez zu laden.
170 I, U 1973
170 I Nassau-Oranien: Urkunden
Nassau-Oranien: Urkunden >> 15. Jahrhundert >> 1476-1499 >> 1486
1486 Dezember 18
Ausfertigung, Pergament, Siegel am Pressel, Unterschrift Johannes von Dredorff, Notar des Archidiakons, Rückvermerk: Durchgeführt durch Adam, Pastor in Nassau am 7. Januar 1487 (in ipsa dominica que est infra epiphaniam domini)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: die lune 18. decembris 1486
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller
Abschrift 18. Jh. Abt. 170 II; Abschrift 18. Jh. Abt. 1008 Nr. 11
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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17.06.2025, 14:10 MESZ