Kläger: Johann Schweder von Brüll(en), Leutnant in der Garnison (Miliz) der Stadt Hamburg, für sich und die Miterben des Otto von Brüllen, brandenburgischer Major in Hamburg (Kläger).- Beklagter: Johann Gottfried Regemann, Direktor der Medizin in Bremen, für sich und die Miterben des Dr. Franz Stapel, dänischer Rat und Amtmann in Pinneberg (Beklagter) und als Nebenbeklagter der Rat der Stadt Hamburg.- Streitgegenstand: Appellationis, nunc (1717) mandati de exequendo sententiam cameralem sine clausula; Eidesleistung in einem Prozess um die Löschung der Beschwerung des Erbes des Otto von Brüllen am Valentiskamp außerhalb des Dammtors in Höhe von 5000 Mark lübisch für Franz Stapel wegen Verjährung
Vollständigen Titel anzeigen
Kläger: Johann Schweder von Brüll(en), Leutnant in der Garnison (Miliz) der Stadt Hamburg, für sich und die Miterben des Otto von Brüllen, brandenburgischer Major in Hamburg (Kläger).- Beklagter: Johann Gottfried Regemann, Direktor der Medizin in Bremen, für sich und die Miterben des Dr. Franz Stapel, dänischer Rat und Amtmann in Pinneberg (Beklagter) und als Nebenbeklagter der Rat der Stadt Hamburg.- Streitgegenstand: Appellationis, nunc (1717) mandati de exequendo sententiam cameralem sine clausula; Eidesleistung in einem Prozess um die Löschung der Beschwerung des Erbes des Otto von Brüllen am Valentiskamp außerhalb des Dammtors in Höhe von 5000 Mark lübisch für Franz Stapel wegen Verjährung
211-2_B 134 Teil 1
B 6945
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> B
1671,1682,1705-1724
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Dr. Johann Ulrich von Gülchen (1711), Lt. Johann Jakob Wahl (1720). Beklagter: Dr. Georg Andreas Geibel. Nebenbeklagter: Dr. Johann Ulrich von Gülchen (1714).- Instanzen: 1. Niedergericht 1693-1694. 2. Obergericht 1694-1705. 3. Reichskammergericht 1711-1724 (1705-1724).- Darin: Testament von 1671 des Lt. Christian Egbert Stapel in Pinneberg, Sohn des Franz Stapel, sowie Inventar seines Nachlasses von 1682 und ein "Teilungs-Rezess" der Erben von 1682.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11075 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:58 MEZ