Wendel Vehe aus Meimsheim, wegen eines nicht gen. Vergehens gef., jedoch auf Fürbitten ehrbarer Leute auf Zeit freigel. ("betagt"), gelobt eidlich, sich auf Mahnung seines Landesherrn, des Grafen Eberhard d.Ä. von Württemberg, an Fastnacht d.J. (26. Febr.) unweigerlich in Konrad Bittels, des Wirts, Haus zu Urach einzufinden und sich ohne Erlaubnis des Grafen oder seiner Amtleute nicht mehr daraus zu entfernen, oder aber bis zu diesem Zeitpunkt einen Abtrag zu leisten, andernfalls soll sein und seiner Ehefrau liegendes und fahrendes Gut dem Grafen zur Pön verfallen sein. Er verspricht auch bei seinem Eid, sich und seine Frau mit Leib und Gut der Herrschaft nicht zu entfremden.
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Wendel Vehe aus Meimsheim, wegen eines nicht gen. Vergehens gef., jedoch auf Fürbitten ehrbarer Leute auf Zeit freigel. ("betagt"), gelobt eidlich, sich auf Mahnung seines Landesherrn, des Grafen Eberhard d.Ä. von Württemberg, an Fastnacht d.J. (26. Febr.) unweigerlich in Konrad Bittels, des Wirts, Haus zu Urach einzufinden und sich ohne Erlaubnis des Grafen oder seiner Amtleute nicht mehr daraus zu entfernen, oder aber bis zu diesem Zeitpunkt einen Abtrag zu leisten, andernfalls soll sein und seiner Ehefrau liegendes und fahrendes Gut dem Grafen zur Pön verfallen sein. Er verspricht auch bei seinem Eid, sich und seine Frau mit Leib und Gut der Herrschaft nicht zu entfremden.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 44 WR 4207
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 44 Urfehden
Urfehden >> 11. Band 11: Urach, Stadt / Amt / Forst, auch außeramtliche Orte >> 11.3 Außeramtliche Orte
1471 Januar 4 (Fr v. Epiphanie)
1 U
Urkunden
Schaden: Perg. stockfleckig
Siegler: Die Junker 1) Dieter von Sachsenheim 2) Berthold von Massenbach d.J.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Vermerke: 2 S.
Siegler: Die Junker 1) Dieter von Sachsenheim 2) Berthold von Massenbach d.J.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Vermerke: 2 S.
Bittel, Konrad
Vehe, Wendel
Bad Urach RT
Meimsheim : Brackenheim HN
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:19 MEZ
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